Zu Besuch bei SPUTNIK - Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen

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Ursula von der Leyen bei SPUTNIK

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Ursula von der Leyen bei SPUTNIK

Dass sich Politiker direkt den Fragen der Bevölkerung stellen, hat man selten. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wagte diesen Schritt und beantwortete im Direktinterview nicht nur die Fragen unserer Moderatoren, sondern stellte sich auch der Diskussion mit zwei Usern unserer mySPUTNIK-Community.


Zugangserschwerungsgesetz
Seit Beginn des Jahres steht von der Leyen wegen ihres Vorstoßes zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt in der Kritik. Dabei werden die deutschen Internetprovider veranlasst, mittels geheimer Sperrlisten, die das Bundeskriminalamt erstellt und täglich aktualisiert, Internetseiten mit diesen kriminellen Inhalten zu filtern. Personen, die eine solche Seite besuchen, werden mittels eines Stoppschildes am Zugang gehindert.

200 neue Fotos pro Tag
Dies sei notwendig, um Kinderpornographie auch präventiv zu bekämpfen. Andere Länder, wie Skandinavien oder die Schweiz, nutzten diese Zugangssperren schon lange. Nun sei es auch in Deutschland endlich an der Zeit, in den kriminellen und organisierten Markt der Kinderpornographie einzugreifen, so die Ministerin.

"Pro Tag werden 200 neue Fotos mit Inhalten, in den Kinder vergewaltigt werden, ins Netz gestellt“, macht von der Leyen deutlich. 80 Prozent der Kinder seien unter zehn Jahren alt, davon weitere 30 Prozent sogar unter drei Jahren. "Deutschland muss zeigen, dass es da nicht wegschaut“, vertritt die Bundesfamilienministerin das Zugangserschwerungsgesetz.

"Zensursula“
Seit Bekanntwerden des Vorstoßes zur Sperrung von Internetseiten handelte sich Ursula von der Leyen bei besorgten Internetusern den Spitznamen "Zensursula“ ein. Mittlerweile gibt es sogar eine T-Shirt-Kampagne der Sperren-Gegner mit diesem Aufdruck. Die Familienministerin nimmt’s mit Humor: "Ich finde das lustig, patent und es gehört einfach dazu“, so von der Leyen. Außerdem werde damit die Diskussion weiter angeheizt.

Auch die beiden mySPUTNIK-User Stefan Walluhn und Tim Kurth sind für das strikte Vorgehen gegen Kinderpornographie. Allerdings sind sie skeptisch, ob die Internetsperre künftig nicht auch für andere Seiten genutzt werden könnte. Zum Beispiel Seiten, auf denen man sich über kostenlose Downloads austauschen könne.

Skepsis bei den Internetusern
Stefan und Tim fordern an dieser Stelle einen richterlichen Beschluss, bevor Seiten tatsächlich gesperrt werden dürfen. Ursula von der Leyen hält das allerdings für unpraktikabel, da täglich bis zu 1000 kinderpornographische Seiten gesperrt würden und die Gerichte mit der Arbeit kaum hinterherkommen würden. Ohnehin sei es nicht ihre Absicht, mit dem Zugangserschwerungsgesetz den Weg für andere Internetsperren zu bereiten: "Meine Arbeit ist es, Kinder zu schützen und das will ich damit tun.“

Michael Schumacher könnte das Comeback des Jahres landen. - Quelle: Colourbox

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Rotkäppchen mal anders

Es könnte das Comeback des Jahres werden: der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher fährt wieder in der Formel 1. Los geht’s in Bahrain. Viele Schumi-Fans fiebern dem Rennen schon entgegen, unter anderem auch einer der bekanntesten und ältesten Schumi-Fanclubs.

Haustiere wollen überall dabei sein, aber dürfen sie das auch? - Quelle: Colourbox

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Hier musst du draußen bleiben!

Die lieben Haustiere sind natürlich gern überall da, wo auch Herrchen abhängt. Beim Frühstück will Miezi auch was abhaben, wenn die Münder wackeln und Bello will nicht nur am Fußende im Bett pennen. Aber mal ehrlich: in welchen Situationen dürfen die lieben Vierbeiner dabei sein?

Ohne Helm würde kein Formel-1-Pilot auf die Piste gehen. - Quelle: Colourbox

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Schumacher trägt Schuberth

Wenn der erfolgreichste Formel-Eins-Pilot der Geschichte am Sonntag in seinen Flitzer steigt, um mit ca. 300 km/h Runde um Runde zu fahren, wird sein Kopf von einem Spezialhelm aus der SPUTNIK Zone geschützt. Die Firma Schuberth aus Magdeburg sorgt für Schumis Sicherheit.

Zu Geld sagt keiner "Nein". Das macht ein Comeback auch so verlockend. - Quelle: Colourbox

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Wie lukrativ ist Schumis Comeback?

Die lieben Prominenten – erst verabschieden sie sich mit großem Tamtam von der Bühne und nur wenig später kreuzen sie unter lautem Getöse wieder auf. Comeback nennt man das. Auch Schumi hat mit 41 Jahren noch nicht genug vom Rennzirkus und noch nicht genug Geld.

 

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