SPUTNIK Festivalsommer 2012 | Rocken am Brocken
Raue Gitarrenriffs vor Märchenkulisse
28.07.2012
Eine riesige Lichtung inmitten eines Tannenwaldes unweit des Brockens. Idylle pur! Da wo sonst nur das Zwitschern der Vögel zu hören ist, der Wind durch die Baumwipfel pfeift und Bambi verträumt nach Futter sucht, wurde vom 26. bis 28. Juli wild gerockt! Für drei Tage wurde die Ruhe von den Indie-, Rock- und Elektrosounds nationaler und internationaler Acts beim Rocken am Brocken unterbrochen, das knapp 3.000 naturliebende Festivalbesucher angezogen hat.
Der Freitag und Samstag auf dem Rocken am Brocken in Bildern
Lottchen und Zauberlinden in der Hexenhütte
Auf dem Festivalgelände, das ungefähr sechs Fußballfeldern Platz bieten würde, machten sich seit Donnerstag mehrere Bühnen und DJ-Zelte und die angereiste Festivalmeute mit weiteren 500 Zelten breit. Passend zur Märchenkulisse trugen die Partyzelte Namen wie Hexenhütte und Zauberwald und nicht weniger verzaubert klingende Acts wie Das dippende Lottchen und die Zauberlinden drehten an den Plattentellern.
Wasserpumpen, Beachvolleyball, Grillen…
Da es Petrus am Donnerstag und Freitag besonders gut mit dem Wetter meinte und die Feierwütigen bei Sonne satt und über 30 Grad schwitzen ließ, waren die übers Gelände verteilten Wasserpumpen der absolute Renner und genau das Richtige zum Abkühlen. Und wer tagsüber noch nicht an akutem Schlafmangel lítt und nach stundenlangem Tanzen noch Energie über hatte, konnte beim Beachvolleyballcontest im Waldbad, unweit von Elend, antreten.
Warum nach Malle, wenn man im Harz feiern und chillen kann?!
Danach frisch gegrillte Würstchen und lauwarmes Bier und die Energiereserven waren wieder aufgetankt. Für viele Festivalbesucher war das Rocken am Brocken mehr als nur ein Festival - Sommerurlaub! Und die Festivalbesucher oder Urlauber kamen nicht nur aus den umliegenden Orten des Harzes!
Auch das LineUp der Künstler setzte sich aus international Angereisten zusammen: Kakkmaddafakka aus Norwegen, Anti-Flag aus den USA, Young Rebel Set aus England, We were promised Jetpacks aus Schottland… Headliner des diesjährigen Rocken am Brocken-Festivals: Madsen aus dem heimischen Wendland.
70 Acts in drei Tagen – An Schlaf ist nicht zu denken!
Haupt- und Zeltbühne für Rock- und Indiebands, Zauberwald und Hexenhütte für Elektro- und Indietronic-Acts: Insgesamt 70 Acts traten an den drei Tagen auf. Wer möglichst viele von ihnen erleben wollte, musste sich entscheiden.
Seit Donnerstag 18 Uhr wurde gerockt, gerockt, gerockt, mitgegrölt, gerockt, getanzt – und definitiv wenig geschlafen. Aber das beschauliche Harz-Örtchen Elend hat ja nun wieder ein ganzes Jahr Zeit, sich zu erholen, bevor das Rocken am Brocken im nächsten Jahr zu siebten Mal den Harz erschüttert!
















































































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