Gamer vor dem Bildschirm
Bildrechte: IMAGO-STOCK

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Gamer vor dem Bildschirm
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Verbraucherschützer: Halbe Datenrate = halber Preis

Den Verbraucherschutzzentralen sind die Versprechungen der Internetprovider bezüglich der Datenraten schon lange ein Dorn im Auge. Deshalb fordern sie jetzt, dass die Gebühren automatisch den gelieferten Datenraten angepasst werden sollen. Wer nur noch halb so schnell im Netz unterwegs sei, der solle auch nur die Hälfte bezahlen müssen. Andernfalls sei der Gesetzgeber gefragt, der den Anbietern in diesen Fällen finanzielle Sanktionen auferlegen müsse. Die aktuellen unrealistischen Werbeversprechen seien ein “ganz klarer Missbrauch des Kundenvertrauens“, meint Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.

Wahlkampf in Südkorea: Starcraft-Maps als Werbegeschenk

In Südkorea - ohnehin eins der Gaming- und E-Sport-verrücktesten Länder der Welt - hat der 20 Jahre alte  Strategieklassiker “StarCraft“ auch heute noch eine riesige Fangemeinde. Die ist so groß und bedeutend, dass der Präsidentschaftskandidat Moon Jae In - der in den Umfragen aktuell führt -  nun zwei selbst modifizierte Maps zum Spiel als Werbegeschenk für die StarCraft Community verteilen lässt. Das Besondere daran: Die verteilten Ressourcen im Spiel bilden auf der Mini-Map seinen Namen. StarCraft gibt es übrigens seit letzter Woche beim Hersteller Blizzard weltweit kostenlos zum Download.

Millionenfach geladen: Spyware im Play Store seit Jahren unentdeckt

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass man bei Downloads aus den offiziellen Appstores vor Malware sicher ist. Jetzt aber haben Sicherheitsforscher von Zscaler im US-amerikanischen Google Play Store die Spyware “SMSVova“ entdeckt, die dort schon seit drei Jahren unbehelligt unter dem Namen “System Update“ zum Download angeboten wird und seitdem wohl zwischen 1 und 5 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Die App gab vor, ein Update für das Android-Betriebssystem zu liefern. Stattdessen sendet sie aber durch eine versteckte SMS die Standortdaten des Nutzers an die Angreifer.

Selbstmord: Behörden und Organisationen warnen vor Netflix-Serie

Behörden und Gesundheitsorganisationen in den USA und Australien warnen vor der Netflix-Serie “13 Reasons Why“, die in Deutschland unter dem Titel “Tote Mädchen lügen nicht“ läuft. In der Serie geht es um eine 13-jährige, die in der Schule gemobbt wird und sich am Ende das Leben nimmt. Vorher aber nimmt sie noch 13 Gründe dafür auf Kassetten für ihre Mitschüler auf. Kritisiert wird, dass junge Zuschauer sich dadurch zum Selbstmord ermutigt fühlen und die ausführlich gezeigte Selbsttötung als Anleitung nutzen könnten. Selbst die Hauptdarstellerin Shannon Purser rät auf Twitter Zuschauern, die sich mit Selbstmordgedanken tragen, vom Konsum der Serie ab.

Kurznews

+++ Der erhoffte Ansturm von Startups auf Berlin nach dem Brexit ist bisher ausgeblieben; gerade einmal fünf kleinere Unternehmen sind seit der Entscheidung von London nach Deutschland gewechselt +++ Bundesinnenminister Thomas der Maizière will Personalausweise nur noch mit automatisch eingeschalteter eID-Funktion ausgeben. Bisher  haben sich zwei Drittel der Bürger bei der Ausstellung gegen die Onlinefunktion ausgesprochen. Das neue Gesetz soll Mitte der Woche beschlossen werden +++ Nach der New York Times hat  auch der Guardian seine Kooperation mit Facebook bezüglich der Instant Articles beendet +++ Das nächste “Call of Duty“ wird “Call of Duty WWII“ heißen und - wer hätte das gedacht - wieder im zweiten Weltkrieg spielen. Einzelheiten sollen am Donnerstag um 19 Uhr im Livestream vorgestellt werden +++

 

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2017, 08:24 Uhr