SPUTNIK Popkult
Alben des Jahres: Example "Playing in the Shadows"
29.12.2011
Wir schreiben das Jahr 2011. Unterwegs auf der "SS Example" erschließen sich dem Reisenden unendliche Welten. In der Klanggalaxie eines Engländers, der es geschafft hat, dass auch noch dem kleinsten Wesen des Universums rhythmisch die Gliedmaßen zucken.
Playing in the Shadows mag es laut
Ganz so weit kommen die Schallwellen dann doch nicht, und doch erinnert Examples "Playing in the Shadows" an eine Reise in einem Spaceshuttle.
Das von einem gelenkt wird, der sich schon seit Kindertagen mit Musik beschäftigt hat.
"Ich hab schon Wörter gereimt als ich noch ein Kind war Und Musik gehört von Snoop Dog, dem Wu Tang Clan oder Jay-Z. Wahrscheinlich wollte ich deshalb auch rappen. Allerdings hätte ich als Kind nicht gedacht, dass ich mein ganzes Leben Musik machen würde. Das kam als ich älter wurde."
Irre, aber gut
In seinen Texten erzählt Example eigene Geschichten. Von einer Exfreundin, die ein bisschen irre, aber gut im Bett war. Oder den Verlockungen eines DJs, wie im Titeltrack "Playing in the Shadows". Seine Geschichten unterlegt er mit Klavierakkorden und sphärischen, treibenden Rhythmen. Beides baut er dann so lange auf, bis die Spannung fast unerträglich wird. Dann kommt eine Art Knall, der den Knoten zum Platzen bringt und Wellen schlägt, die dann in ein eingängiges Elektroriff münden.
Abheben vom Alltag
Example hat mit seiner cleveren Mischung aus Elektro, Rap und Dance einen eigenen Stil entwickelt. "Playing in the Shadows" ist ein gutes, smartes und innovatives Album geworden. Mit ordentlich Druck und Sex-Appeal. Eben wie eine düster-prickelnde Reise in einem Raumschiff durch die Dunkelheit – mit allem was die Fantasie erlaubt.
Mehr zum neuen Album von Example hört Ihr in dieser Woche jeden Abend im Popkult ab 19 Uhr.







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