Die Fantastischen Vier "Gebt Uns Ruhig Die Schuld (Den Rest Könnt Ihr Behalten"
„Der Song hat eine Chance auf die Charts, also hört alle mal rein!“ schreibt ein findiger Fan bei YouTube, der auch gleich mal den kompletten Song vorab in lausiger Qualität zum Hören reinstellt. Natürlich hat er recht und natürlich liefern die Fantas wieder eine Nummer, die Kopfnicker (die müssen diesmal die Frequenz erhöhen) und den Tanzklub gleichermaßen freudig in Wallung bringt. Ein Kuckucksruf gibt den Startschuss, die Schweineorgel rödelt und neckische Glockenspiele phrasieren den Takt. Na, das wird was geben, mit den Fantastischen Vier beim SPUTNIK Spring Break!
Die Fantastischen Vier im Internet
Die Fantastischen Vier beim SPUTNIK Spring Break
Video Single Prelistening mit Bär Läsker
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Madsen "Lass Die Liebe Regieren"
Im April erscheint nun endlich das neue Madsen-Album „Labyrinth“ und es soll gerüchteweise vor allem eins sein: groß! Im Klang, mit fetten Chören und turmhohen Gitarrenwänden – was letztendlich zu einer Produktionszeit von stolzen zwei Jahren führte und vom Ausstieg des Keyboarders Folli Jahnke begleitet wurde. Sieben Achtel aller Bands tappen bei derlei mächtigen Unterfangen gerne in sämtliche Peinlichkeits-Näpfe, bei Madsen darf man beruhigt aufatmen: Ihr Sound klingt weiterhin authentisch und gleichsam nach verschwitzen Indie-Kellern. Im Mai war eine Tour geplant, allerdings stürzte Sänger Sebastian Madsen beim Videodreh zur ersten Single aus vier Meter Höhe auf den Betonboden, weil ein Seil riss- Trümmerbuch in der linken Hand, Stauchungen, Schnittwunden. Wir hoffen auf baldige Genesung und eine Tour!
Madsen im Internet
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Amanda Jenssen "Happyland"
Warum sind denn hierzulande nahezu alle DSDS-Finalisten dröge Schnarchnasen, die von Musik reichlich wenig Ahnung haben und nach ihrem Gewinnerhit in der Regel umgehend wieder beim Arbeitsamt vorstellig werden? Amanda Jenssen aus Schweden hingegen unterlag 2007 im Finale in der schwedischen DSDS-Version und beschloss postwendend, auf eigenen Füßen zu musizieren und ihre Songs hauptsächlich selbst zu schreiben. Von Bob Dylan, Elvis Presley oder Tom Waits ließ sie sich inspirieren und präsentiert mit „Happyland“ einen gospeligen Groover, der nach samtroten, verräucherten Nachtclubs klingt und im Refrain die Arme zur kollektiven Sonnenanbetung hebt.
Amanda Jenssen im Internet
Video „Happyland“
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"Kate Nash – Do Wah Doo"
Für Kate Nash nimmt man ja gerne so einige Turbolenzen in Kauf. Im Video zur neuen Single „Do Wah Doo“ gibt die Nash eine schmucke Flugbegleiterin in den knallbunten Fünfzigern und weist im weißen Handschuh den Weg zu den Notausgängen. Allein schon wegen des tollen Songs braucht die diesmal niemand, ein Retro-Gassenhauer mit schiebenden Bläsersätzen, Surfgitarren, scheppernder Hi-Hat und seidigem Pop-Refrain. Und weil Kate Nash Kate Nash ist, endet der Song natürlich mit einem rotzigen „She´s a bitch.“. Prima!
Kate Nash im Internet
Video „Do Wah Doo“
Kate Nash beim SPUTNIK Radiokonzert
Video Das SPUTNIK-Interview mit Kate Nash
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Gentleman "It No Pretty”
Tilmann Otto wagt ein Experim ent. Nachdem sich sein Gentleman-Sound seit 1999 zu einer eigenen Marke entwickelt hatte, wurden bei der Studio-Produktion von „It No Pretty“ Regler und Knöpfe betätigt, die aufgrund von Vernachlässigung schon angefangen hatten, aus Protest den Lack zu verlieren. Herausgekommen ist ein R´n´B-naher Song mit prägnanten Pianoparts, fluffigen Autotune-Effekten und zeitgeistigen Klackerbeats. Da darf man gespannt sein, in welche Richtung die restlichen 18 Songs des neuen Albums „Diversity“ wohl ausschlagen!
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Donkeyboy "Ambitions"
Singt da ein Herr? Oder ist das doch eine Dame? Es ist ein Typ, mit Namen Cato Sundberg, neonfarbenen Lederkrawatten und soviel Spray im Haar, dass er in 15 Jahren bestimmt über erste Haltungsschäden klagen wird. Geld für die Behandlung hat der Gute vermutlich genug, tummelte sich die Single „Ambitions“ seiner Band Donkeyboy aus Drammen in Norwegen doch über 30 Wochen in den dortigen Charts und wurde dank „The Police“-Gitarren und seiner nahezu schon unverschämten Eighties-Produktion zum Hit des letzten Sommers. Gäbe es das Radio nicht schon ein Weilchen – man hätte es für „Ambitions“ glatt erfinden müssen.
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Video „Ambitions“
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Black Eyed Peas "Rock That Body”
Manchen Leuten macht wetten ja nur dann Spaß, wenn die Erfolgschancen sich zwischen 97 und 100 Prozent einpendeln. Vielleicht sollten diejenigen mal darüber nachdenken, auf die Chartbreaker-Qualitäten der neuen Black Eyed Peas-Single „Rock That Body“ zu bieten, warfen doch sämtliche vorangegangenen Auskopplungen mindestens eine Nummer Eins-Platzierung weltweit ab. Beim clubbigen Electrobeat und dem eingängigen Refrain von „Rock That Body“ sollte das doch zu machen sein, zumal auch hier DJ-Gott David Guetta im Studio mitproduziert hat.
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„Rock That Body“ live beim Glastonbury Festival
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Lights "Saviour”
Lights ist eine bezaubernde junge Dame aus Kanada, die unter dem rustikalen Namen Valerie Anne Poxleitner geboren wurde und sich für ihren sternenklaren Pop mit Elektrohauch nicht mit den im Lieferumfang enthaltenen Synthiesounds zufrieden gibt. Vielmehr zapft sie ihre Klangteppiche am liebsten direkt vom Ring des Saturns oder der glitzernden Milchstraße. Light´s Sehnsucht nach einem Fixstern gründet vermutlich in ihrer Jugend, als sie als Tochter christlicher Missionare ständig zwischen Jamaika oder den Philippinen auf Gottestour war und sich mit ihrem Keyboard ein virtuelles Rückzugs-Kuschelnest einrichten musste. Und das ist in jedem Fall gemütlich geworden!
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Video „Saviour“
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Paloma Faith "Do You Want The Truth Or Something Beautiful"
Das muss man sich als Frischling erstmal trauen! Die damals noch vollkommen unbekannte Paloma Faith zog eine ungewisse Solokarriere dem sicheren Angebot vor, als Sängerin mit Amy Winehouse um den Planeten zu tingeln. Andererseits: wer sich wie Paloma regelmäßig als Assistentin eines Zauberers in Stücke sägen ließ, muss ja über eine gehörige Portion Selbstbewusstsein verfügen. Dem Zauber und der Magie des Varietés ist Paloma bis heute verfallen, was auch die aktuelle Single „Do You Want The Truth ...“ beweist: smoother, burlesker Jazzpop mit angekitschtem Streicher-Arrangement. Willst Du etwas Schönes, oder doch lieber die Wahrheit? Paloma Faith würde mit Sicherheit zu Ersterem tendieren.
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Video „Do You Want The Truth ...“
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Marina & The Diamonds "Hollywood"
50 Prozent griechisch, 50 Prozent walisisch, 50 Prozent Funkel-Pop, 50 Prozent dorniger Indie – bei solch einer explosiven Mischung muss sich niemand wundern, warum Marina & The Diamonds allerorten die ganz große Karriere im Musikgeschäft bescheinigt wird. In der meinungsmachenden BBC „Sound of 2010“-Liste rangiert sie auf dem zweiten Platz, ihr Debütalbum „The Family Jewels“ entstand unter Pascal Gabriel, der schon Marc Almond oder Kylie Minogue an die Spitze der Charts produzierte. Marina verschlug es übrigens bereits mit zarten achtzehn Jahren nach London, wo sie sich als Sängerin im Musical „The Lion King“ die Gitarrensaiten verdiente. Dass mit dieser Stimme und ihren avantgardistischen Popsongs mehr drin sein würde, wird ihr jedoch schon damals klar gewesen sein.
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Video „Hollywood“
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30 Seconds To Mars "This Is War”
Während die deutsche Politik sich in mühselig konstruierte Sprach-Behelfs-Konstruktionen wie den „nicht-internationalen bewaffneten Konflikt“ flüchtet, reden 30 Seconds To Mars um US-Schauspieler Jared Leto lieber gleich Tacheles. „This Is War“ heißt das aktuelle Album und auch der Titelsong kommt textlich eher martialisch daher: „To the right, to the left, we will fight to the death“ brüllt Leto, das Schlagwerk böllert und die Gitarren zimmern dicke Türme zwischen liebliche Kinderchöre. Ganz schön fett und macht sich gut in der Doppel-Hör-Rutsche mit Dukes Of Windsors „It´s A War“!
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30 Seconds über "This Is War"
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Ellie Goulding "Starry Eyed"
Na, das hat aber gedauert! Nachdem alle Musikmedien des Landes schon seit Ende letzten Jahres die erste amtliche Ellie Goulding-Release herbeisehnen, kommt nun mit „Starry Eyed“ endlich die offizielle Debütsingle der hübschen Waliserin nach Deutschland. SPUTNIK-Hörer, die schon bei „Under The Sheets“ leuchtende Diskoaugen bekamen, werden auch von „Starry Eyed“ nicht enttäuscht sein: gesunde, muntere Beats unter feinem Elektropop, irgendwo zwischen Lykke Li und Lily Allen. Und es kommt noch besser: am ersten März erscheint dann endlich auch das dazugehörige Album namens „Lights“. 2010 wird Ellie-Jahr!
Ellie Goulding im Internet
"Starry Eyed"-Video
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Aura Dione "Song For Sophie”
Nachdem uns Fräulein Dione nun ein ganzes Weilchen mit ihrem stürmischen Nummer Eins-Knaller „I Will Love You Monday“ in Atem gehalten hat, offenbart die fragile Popnummer „Song For Sophie“ Aura Diones verletzliche Seite. Im Lied zerbricht eine lange Freundschaft zu einem Mädchen namens (wie ahnen es) Sophie, die in guten Tagen gerne ihren Namen auf Aura Diones Arme zeichnete. Vielleicht hilft es ja ein wenig über den Trennungsschmerz hinweg, dass Sophies Song in Dänemark längst mit Gold veredelt wurde? Wir würden es Aura wünschen.
Aura Dione im Internet
Aura Dione unplugged bei SPUTNIK
Video "Song For Sophie"
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Stromae "Alors On Dance”
Da sind wir ja alle selbst schuld. Weil man von Belgien als Musikland relativ wenig weiß und meist auch viel zu träge ist, diese Tatsache zu ändern, mogeln sich eben manchmal dann doch lokale Künstler an einem vorbei, zimmern einen atemberaubenden Modern Dance Track mit leichter House-Note in die Charts und liefern offensichtlic h den ersten wirklichen Hit der Saison. Stromae, schüchterne 24 und wohnhaft in Brüssel, rappte früher bei der Suspicion-Crew, studiert Film und machte sich 2007 musikalisch selbständig. Heute hat er 21.000 Fans bei Facebook. Und man selbst? Tun erstmal ganz überrascht und verspricht, beim nächsten Mal besser auf Belgien aufzupassen.
Stromae im Internet
Video „Alors On Dance“
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Train "Hey, Soul Sister"
Die Ukulele, einst von Stefan Raab aus der staubigen Ecke der „vergessenen Instrumente“ geholt und von selbigem durch nimmermüden Einsatz und ningelnde Raabigramme leider bald in die Ecke der „nervigsten Musikinstrumente dieses Planeten“ verdonnert, darf sich Dank Train aus San Francisco wieder Hoffnung auf Rehabilitierung machen. „Hey, Soul Sister“ geht mit seinem leichten Folk-Touch ins Ohr wie flüssige Zartbitterschokolade und ist spielend in der Lage selbst bedrohlichste emotionale Tiefdruckgebiete zu verscheuchen.
Train im Internet
Video „Hey, Soul Sister“
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Sarah Blasko "We Won´t Run”
Was ist denn bloß zur Zeit da unten in Australien los? Nach Lenka ist Sarah Blasko die nächste junge Dame, die uns mit zeitlosem, melancholischen Fensterbank-Pop zu bezauberten Seufzern hinreißt. Produziert von Björn Yttling von Peter, Björen and John, ist „We Won´t Run“ alles andere als laut, krawallig und hektisch, sondern spielt als Pianoballade mit Folk- und Jazz-Elementen naiv mit den Gefühlspolen Herzschmerz und Hoffnung. 2009 schnappte sich Sarah den Titel „Beste Australische Künstlerin“, ihr Album „As Day Follows Night“ griff den Titel „Bestes Australisches Album“ ab.
Sarah Blasko im Internet
„We Won´t Run“ live im Tatoo-Laden
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Dendemann "Stumpf Ist Trumpf 3.0.”
Was haben wir den hier vermisst! In Zeiten von Bushido und Berliner Proll-Rap gleichen Hip Hop-Künstler wie Dendemann einem Wasserfunpark in der Kalahari-Wüste. Denn hier zählen noch Wortwitz und Köpfchen, was das neue Album „Vom Vintage Verweht“ wieder souverän demonstrieren wird. Das beschreibt ab April in 13 Kapiteln, wie man sich elegant von liebgewonnenen Werten und Regeln verabschiedet. Die Vorab-Single „Stumpf Ist Trumpf 3.0“ gibt bis dahin das freshe Appetithäppchen.
Dendemann im Internet
Gewalt im Hop Hop auf SPUTNIK.de
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Tegan and Sara "Alligator”
Diese Damen scheinen derzeit eine Dauerkarte für die SPUTNIK-Playlists gelöst zu haben. Nach „Hell“ und der Kollaboration mit Tiesto fletscht nun „Alligator“ die Zähne. Ein verspielter, zeitgleich kraftvoller Upbeat-Pianotrack mit leichtem 80ies-Charme, der komplett auf Gitarren verzichtet und trotzdem schonungslos mit dem Beziehungspartner abrechnet. Bei so einer Hitausbeute muss wirklich keiner Krokodilstränen verdrücken.
Tegan and Sara im Internet
Tegan and Sarah im Interview auf SPUTNIK.de
Deutsche Fan-Seite
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Delphic "Doubt”
Eine „Keinen Bock“-Mentalität, die sich als Glücksfall erwies: Delphic aus Manchester pfiffen auf den vorherrschenden Gitarren-Zeitgeist, mussten aber auch beim herkömmlichen Dance unterschwellig gähnen. Was machen? Man also ging Brennholz sammeln, zog sich in eine windschiefe Hütte im Lake District zurück und packte dort Beats und Techno einfach in zeit loses Indie-Songwriting. Auch „Doubt“ startet mit elektroiden Stimmen-Samples, bevor hinterrücks vertrackte Bloc Party-Hi-Hats um die Ecke wirbeln. Im übrigens wärmstens von der BBC empfohlen!
Delphinarium
Video „Doubt“
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Lenka "We Will Not Grow Old”
Ein Song gegen den demographischen Wandel und Traum aller Rentenversicherer. Nach „The Show“ der nächste zuckersüße Lenka-Popsong, diesmal kann man die durchschimmernde Melancholie allerdings beinahe mit Löffeln essen. Lenka, Tochter eines tschechischen Jazzers, lebte lange Jahre in Sydney, weshalb der australische Tourismusverband nach Lenkas internationalem Durchbruch gerade folgende Marketing-Kampagne prüfen lässt: Australien – Land der Dichter und Lenka. Auch wenn die Künstlerin mittlerweile eigentlich in Los Angeles lebt. Vielleicht merkt´s ja keiner...
Lenka im Internet
Lenka unplugged bei SPUTNIK
Video „We Will Not Grow Old “
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Rox "My Baby Left Me”
Heiße, neue Acts stellt man ja heutzutage erstmal durchs Droppen uninteressanter, dafür aber umso Insider-mäßiger Künstleranekdoten vor. SPUTNIK prescht diesmal nach vorne, damit wir´s bei Rox schnell hinter uns haben: Die Dame steht auf die mexikanische Malerin Frida Kahlo, wegen derer buschigen Augenbrauen. So, jetzt Mantel drüber und zurück zu den relevanten Fakten. Rox heißt eigentlich Roxanne Tataei, ist 21 Jahre alt und gilt als die europäische Newcomerin in Sachen poppigen Soul und R&B. Nach langen Jahren im Kirchenchor ist das Debütalbum „Memoirs“ nun für das Frühjahr 2010 angesetzt, „My Baby Left me“ ist beste Wartezeitverkürzung. So klingt der Westen Londons.
Rox im Internet
Introducing Rox (englisch)
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Gorillaz "Stylo”
Die Gorillaz fahren mit ihrer neuen Platte das ganz edle Teeservice auf: Mark E. Smith von The Fall, Kano, Snoop Dogg, Gruff Rhys der Super Furry Animals, Mick Jones von The Clash oder wieder einmal De La Soul – die Liste der Gastsänger auf dem neuen Album ist lang wie erste Sahne. Schon für die Vorab-Single „Stylo“ lassen sich Damon Albarns krumme Jungs nicht lumpen und bitten Rapper Mos Def und Soullegende Bobby Womack in die Gesangskabine. Gemeinsam entstand ein nicht ganz einfacher Etno-Elektro-Track, mit sphärischen Synthies, kräftigen Soulshouts und würzigen Raps. Furchtbar groovy und laid-back. Was mag das für ein Album geben!
Ein Käfig voller Affen
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Fertig, Los! "Wenn Du Mich Brauchst”
Das ist aber nett: „Wenn Du von selbst nicht mehr kannst, schick ein Fax oder ruf mich an!“ singen Fertig, Los! aus München in „Wenn Du Mich Brauchst“ und outen sich trotz eines Profils bei mySPUTNIK als Fans klassischer Oldschool-Medien. Es muss ja auch nicht immer gleich das Smartphone sein! Zur Zeit touren Fertig Los! nimmermüde durch Deutschlands Konzertschuppen und lassen uns frischen Gitarrenpop vom neuen Album „Pläne Für Die Zukunft“ kosten, das Mitte 2010 erscheinen wird. Das dazugehörige Video-Tourtagebuch gibt es übrigens ab der nächsten Woche auch auf mySPUTNIK.
Fertig, Los, mySPUTNIK!
Fertig, Los! Videos
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Goldfrapp "Rocket”
Huch, das sind ja fast schon „Final Countdown“-Keyboards, die an beste Rockermähnen-Tage à la Europe oder Van Halen erinnern! Nur gut, dass Goldfrapp „Pop“ am liebsten in Großbuchstaben schreiben und natürlich bei „Rocket“ sofort den Abzweig zur glamourösen Discohymne nehmen. Besonders der Refrain ist dermaßen eingängig, dass man diesen bestenfalls wieder durch einen Besuch beim Ohrenarzt aus dem Kopf bekommt. Und der muss da schon die extralangen Stäbchen nehmen. Deshalb jetzt bitte alle: „Ooh-ooh-ooh, I got a rocket“.
Goldfrapp im Internet
Offizielle deutsche Goldfrapp-Seite
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