SPUTNIK Popkult
Alben des Jahres: Adele "21"
30.12.2011
Liebe inspiriert. Das hat sie schon immer gemacht und vor allem Musiker verarbeiten glückliche und unglückliche Liebeleien in ihren Songs: Jedes zweite Stück im Radio hat auf die eine oder andere Weise etwas mit den ganz großen Gefühlen zu tun. Bei Adele Watkins ist das nicht anders: In ihrem neuen Album "21" verarbeitet sie gleich ihre ganze Beziehung, bis hin zum bitteren Ende.
"21" erzählt vom Scheitern einer Liebe
Platz für Frühling hat Adele nicht in ihren elf Songs - einer davon eine Coverversion. Die Stücke, die die 23-Jährige mit der unglaublichen Stimme geschrieben hat, erzählen vom Scheitern, von der Eifersucht und der wachsenden Missgunst, vom Auseinanderleben. Bis es schließlich auf dieses eine letzte Gespräch hinausläuft, in dem die Beziehung unwiderruflich beendet wird. "21" ist Adeles Tagebuch zur vergangenen Liebe.
"Es ging immer um uns"
"Ich finde Liebe sehr isolierend, besonders meine letzte Beziehung", verrät Adele im SPUTNIK-Interview. Immer sei es nur um sie und ihren Freund gegangen, niemand hätte in diesen kleinen und intimen Kreis eindringen dürfen. "Darüber habe ich geschrieben." Das klingt nach viel Melancholie auf Adeles zweitem Album.
Abwechslungsreich ins Ohr
Langweilig ist es trotz der Monothematik nicht: Popsongs, Balladen und Countrystücke wechseln sich ab. Auch unglückliche Lieben sind schließlich nicht eintönig und dass ihre Geschichten unverschämt gut ins Ohr gehen können, beweist die erste Single "Rolling In The Deep". Zumindest musikalisch schließt Adele an ihr Debütalbum "19", das sich zwei Millionen Mal verkauft hat.
Wie gut Adeles neues Album "21" ist, verrät SPUTNIKer Andreas aus der Musikredaktion. Seine Kritik könnt ihr oben rechts in den Links nachhören.







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