SPUTNIK Popkult
2011 ist sein Jahr: Tim Bendzko
20.06.2011
Rückblende: Im Mai saß ein gutgelaunter, vielleicht von der Promotion-Ochsentour ein wenig geschlauchter junger Mann im SPUTNIK-Videostudio und spielte seinen Song "Wenn Worte meine Sprache wären" in einer Akustik-Variante. Tim wer nochmal? "Bendzko!" wurde die SPUTNIK-Musikredaktion nicht müde zu wiederholen, ergänzt durch den Hinweis "Der wird ganz groß!"
Charts und Raab
Heute, nur vier Monate später, dürften sich alle Rückfragen nach Tims Nachnamen erledigt haben. Mit seiner Debut-Single "Nur noch kurz die Welt retten" war er auf Platz zwei der deutschen Single-Charts, das dazugehörige Album "Wenn Worte meine Sprache wären" enterte die Top 5. Tim Bendzko ist der neue Songwriter im Land, das sahen die Zuschauer beim diesjährigen Bundesvision Song Contest ähnlich und wählten ihn zum Sieger.
Fußball und Religion
Dabei war das Leben des Berliners eigentlich auf einem ganz anderen Dampfer: Tim wollte mal Profifußballer werden, spielte beim 1. FC Union Berlin und studierte später evangelische Theologie, nichtchristliche Religion und Philosophie - klingt nicht eben nach Popstar, oder? Wie gut, dass Tim sich 2009 für die Musik entschied und wie gut, dass Karrieren manchmal nicht ganz gerade verlaufen! Oben im Player findet Ihr zur Feier des Tages noch einmal die Videosession zu "Wenn Worte meine Sprache wären". Viel Spaß!







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