SPUTNIK Popkult | Mo-Fr 19 bis 22 Uhr
Eine Stunde mit Andreas Bourani...
28.06.2012
Es gibt Künstler, die sehen gut aus, haben mit Musik aber ungefähr genauso viel zu tun, wie Weihnachten mit Ostern. Für solche Fälle gibt’s schlaue Produzenten, die an den vielen Knöpfen ihres Mischpults so lange drehen bis die schiefen Töne des vermeintlichen Musikers gerade klingen. Das hat Andreas Bourani nicht nötig: Er sieht gut aus UND macht seine Musik selbst! Das wird belohnt. Sein Album "Staub & Fantasie“ haben wir zu unserem Album der Woche gekürt.
Mit Glück, Geduld und Talent zum Ziel
Wie viele Andere träumte auch Andreas Bourani schon in seiner Jugend von einer Karriere als Musiker. Andreas schrieb schon als Kind eigene Lieder. Mit 17 schmiss er die Schule, obwohl er ein Musikgymnasium besuchte. Beste Voraussetzungen eigentlich... Aber der Künstler mit der markanten, dunklen Lockenpracht wollte seine Leidenschaft nicht verheizen, nicht zu professionell planen, um letztlich vielleicht sogar die Lust daran zu verlieren.
Andreas Bourani: Es war mir immer wichtig, dass, wenn ich erstmal Geld verdienen muss, das nichts mit Musik zu tun haben darf.
Andreas wusste von Anfang an, dass es schwer ist, im Musikbizz Fuß zu fassen und dass jeden Musiker früher oder später die Selbstzweifel packen. An seinem Traum hat er trotzdem immer festgehalten und sich nie unter Wert verkauft. Schließlich zahlten sich seine Geduld und sein Talent aus. Heraus kam mit "Staub & Fantasie“ ein Album, das sowohl tiefsinnig als auch leicht ist, dessen Tracks direkt ins Ohr gehen und einem in trüben Momenten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Heute könnt ihr Andreas Bourani beim Made In Germany-Festival in Osterburg live erleben! Vorher moderiert er ab 20 Uhr eine ganze Stunde lang den SPUTNIK Popkult! Also, einschalten!






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