SPUTNIK Chillzone | So 01:00-05:00 CET
Kommt doch mal runter!
18.05.2012
Die Sendung vom 20.05.2012
Der Countdown läuft: Nur noch ein paar unwesentliche Tage trennen euch vom ultimativen Party-Wochenende beim SPUTNIK SPRING BREAK Festival. Damit euch bis Pfingsten nicht der Geduldsfaden reißt, legt auch die Chillzone diese Woche schon mal tanzbare Musik auf.
Eröffnet wird die Tanzfläche von Faruk, unserem Spezialisten für druckvollen 90s-House. Freut euch auf 60 Minuten tanzbare Housemusic aus Detroit, Chicago und natürlich aus den 90ies mit dem Titel: „House is a feeling“. Die Synonyme Faruk oder auch Moodytraxx stehen für Faruk Riehle. Aus Magdeburg stammend und 32 Lenze jung, hat es ihn in den letzten Jahren nach Berlin verschlagen. In den 90ern hat Faruk mit Detroit- und Dubtechno angefangen. Er selbst bezeichnet sich heute immer noch als „komplett dem 90er House verfallen“.
Playlist 1-3 Uhr - no Playlist
Dieses Wochenende: Melbourne und Sydney. Nächste Woche: Berlin und Dublin. Die Woche drauf: Eindhoven und London. Und so geht das immer weiter. Überfliegt man den Terminplan von San Soda, dauert das erstens mal ganz schön lange. Und zweitens kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass der schnittige Belgier gerade mal 25 Jahre jung ist.
Eine Karriere, von der viele DJs und Produzenten nur träumen – für Nicolas Geysens der fantastische Ist-Zustand! Und das ist die Story dazu: Nicolas wächst in Deinze auf, einer Kleinstadt im westlichen Zipfel Belgiens. Und zwar gezwungenermaßen unter dem musikalischen Einfluss von Bands wie den Beatles und Queen. Als Teenager bevorzugte Nicolas in Folge dessen also den musikalischen Mainsteam, machte mit bei einem Radiosender in seiner Stadt und bildete sich ziemlich schnell selbst zum DJ aus – mit Gigs bei lokalen Mainstream-Parties.
Doch dann geschah folgendes: Der damals 18-jähre steuerte eines nachts geradewegs in jene Bar, in der damals zufällig die Chicago House Legende Tyree Cooper die Platten drehte. Was er da hörte, krempelte seinen Musikgeschmack komplett um. Und zwar in jene Richtung, die wir heute von San Soda kennen: Neben Chicago house schlägt sein Herz für New York Deephouse, Soul, Hip Hop und Funk. Also kurz gesagt: Gute Black Music! Aber San Soda ist nicht nur Plattendreher, sondern veröffentlicht auch eigenen Tracks. 2008, also mit 21 Jahren, ist er sogar direkt an der Gründung des mittlerweile renomierten belgischen Labels „We Play House Recordings“ beteiligt.
Wie das? Man nehme dazu den DJ, Bedroom Producer und Fußballspieler Nicolas Geysens mit seiner ersten Demo CD, seinen guten Freund, Teamkollegen und Music-Buddy DJ Red D – der schon lange mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Label zu gründen – und mische sie in der Umkleidekabine ihrer Fußballmannschaft gut durch! Heraus kommt ein neues Release: „San Soda – San Soda presents...“, die erste Katalognummer bei „We Play House Recordings“. Das Label bietet Nicolas nicht nur eine Plattform für den Kick-Off, sondern auch eine solide, dauerhafte Homebase für alle zukünftigen Veröffentlichungen: „No hypes, no trends, just good house music.", auf diese herrlich einfache Formel bringt Red D die Ausrichtung von „We Play House Recordings“.
Egal ob man sich San Sodas eigene Platten oder seine zahlreichen Remixe anhört – in seinen Tracks findet man immer die unverwechselbare Wärme und Tiefe, die sich wie ein roter Faden bis hinein in sein Debüt-Album „Immers & Daarentegen“ zieht, das 2010 erschienen ist.
Playlist 3-5 Uhr - no Playlist
Die Wiederholung der Sets könnt ihr euch immer in der Folgewoche, Dienstag bis Freitag von 01:00 bis 02:00 CET reinziehen.







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