Wir sind Helden im SPUTNIK-Interview
08.05.2007
Wir sind Helden zu Besuch bei SPUTNIK. "Endlich ein Grund zur Panik"? Nein. Die "müssen nur wollen" und einfach mal "Guten Tag" sagen. Denn nach dem Schwangerschaftsurlaub von Sängerin Judith Holofernes und dem Wickelkurs für Vater Pola Roy steht nun das neue Album kurz vor Veröffentlichung: "Soundso" heißt es und erscheint am 25. Mai. Wer wie im Video zur Vorabsingle "Endlich ein Grund zur Panik" superheldengleich die Welt rettet, darf sich dann auch nicht wundern, wenn er aus diesem Anlass mal wieder als Retter der inzwischen ja doch sehr lebendigen deutschen Popmusik gefeiert wird.
Textlich wie immer direkt und klar thematisieren die neuen Songs unter anderem den Begriff der Arbeit, die Instrumentalisierung der Angst, Krieg aber auch den Wunsch nach Auflösung und die generelle Unzulänglichkeit von Worten. Klingt nach Universitätsseminar, macht aber auch noch Spaß! Musikalisch - wen man der Single glauben darf - geben sich Holofernes und ihre drei Männer mutiger und rockiger. So scheint "Soundso" ein wahre Musikwundertüte geworden zu sein, denn laut bandeigener Ankündigung gibt es neben den gewohnt großartigen Melodien auch "Meat Loaf-Gitarren, Saxofonsoli, Dosenstreicher, schmooven Duettgesang, donnernde Arbeitchöre und deutsch singenden Backgroundsänger mit englischen Akzenten". Noch Wünsche offen? Erstmal nicht. Aber doch so einige Fragen.
Die haben wir der einen Hälfte von "Wir Sind Helden" im SPUTNIK-Studio gestellt. Denn Jean-Michel Tourette und Pola Roy waren nicht einfach nur "gekommen um zu bleiben". Sie sagten mehr als "nur ein Wort" und am Ende gab es nicht die geringste „Reklamation“. Schön.

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