SPUTNIK Popkult
Starthilfe für die Liebe: Auletta akustisch
15.08.2011
Nein, mit einem Hustenbonbon hat dieser Bandname vordergründig nichts zu tun. Auletta, so heißt eine kleine Gemeinde im Süden Italiens. Und dieses idyllische Örtchen ist Namensgeber für eine junge, deutsche Band aus Mainz. So war das damals.
Ein bisschen Epik ...
Es sind Songs mit Titeln wie "Wochenendendlosigkeit", "Underwater Love" und "Lass die guten Zeiten rollen". Es sind Sounds wie der eines Gospelchors, es sind Melodien, die tanzen und träumen lassen, gleichzeitig. Es ist ein großes Album, eigenständig, erlebbar und höchst anspruchsvoll. Garagengeschrummel war einmal, Auletta sind gewachsen.
Man lernt extrem viel auf den Livekonzerten, man nimmt die Lieder ganz anders wahr. Wir haben auch viel im Studio lernen können. Durch die andere Arbeitsweise. Früher die Garagenband, die die Song live erjammt hat. Und diesmal haben wir im Studio mit Sounds experimentieren können, sind ganz anders an Lieder gegangen. (Auletta-Gitarrist Martin)
Ein bisschen Veränderung ...
Vor zwei Jahren, als das Debüt "Pöbelei und Poesie" erschien, waren sie noch zu viert, jetzt sind sie zu fünft. Die Band hat über 160 Konzerte gespielt, eine Auszeit genommen und ein Jahr am neuen Album geschraubt. Dabei standen ihnen die erfahrenen Produzenten Olaf Opal (Juli, Die Sportfreunde Stiller, Madsen) und Markus Schlichtherle zur Seite.
Ein bisschen Melancholie ...
Wenn jemand sagt/singt, er wäre nicht glücklich, würde sich aber gut fühlen, könnte man meinen, er würde sich und uns etws vormachen. Doch das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß, nicht nur hell oder dunkel, nicht nur schwer oder leicht. Oft, wenn nicht sogar meistens, hängt man irgendwo dazwischen, es ginge besser, es ginge aber auch schlechter. Man kan sich wohlfühlen, auch wenn nicht alles perfekt ist. "Make Love Work" lädt zum Wohlfühlen ein. Auf ins Paradies - mit Auletta!
"Make Love Work" von Auletta ist unser Album der Woche. Vor allem im SPUTNIK Popkult von 19 bis 22 Uhr könnt ihr Interviews, Infos und vor allem Songs von den Mainzern hören.







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