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Angesichts der Schulden heißt es sparen, sparen, sparen. Das sagt der Bund der Steuerzahlen.

©Bundesbank

Bund der Steuerzahler fordert "schonungslose Sparpolitik"

SPUTNIK Update

Bund der Steuerzahler fordert "schonungslose Sparpolitik"


Sparzwang für Deutschland
Angesichts der Schuldenkrise fordert der Bund der Steuerzahler von der Bundesregierung verstärkte Sparanstrengungen. "Die Summen, die im Rahmen des Euro-Schutzschirms finanziert werden müssen, sind unvorstellbar hoch. Wir brauchen eine schonungslose Sparpolitik", sagte Bundesgeschäftsführer Reiner Holznagel der Neuen Presse aus Hannover.

Spartipps vom Bund der Steuerzahler
Der Steuerzahlerbund verlangt zum Beispiel eine Rückkehr zum Erziehungsgeld. Das derzeitige Elterngeld sei viel zu teuer und verfehle seine Ziele, so Holznagel. Einsparpotential sieht Holznagel zudem bei der Auslandskulturarbeit und der Finanzierung des Auslandsrundfunks. Auch bei den Zuschüssen des Bundes für die politischen Stiftungen will Holznagel den Rotstift ansetzen.

Euro-Rettungspaket muss sein
750 Milliarden Euro – soviel Geld stellen die Europäische Union und der Internationale Währungsfond zur Verfügung, um kriselnde EU-Staaten wie Griechenland und den Euro zu retten. Es gehe jetzt darum, breite Angriffe auf die europäische Währung zurückzuschlagen, meinen die EU-Regierungen unisono.

Deutschland drücken die Schulden
Die europäische Schlacht gegen die Spekulanten schlägt auch hierzulande negativ auf die Bilanzen. Bis zu 150 Milliarden Euro kann am Ende Deutschlands Anteil am Rettungspaket betragen. Und das in einer Situationen, wo das Land ohnehin schlanke 1,7 Billionen Euro Schulden angesammelt hat.

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