Kai Diekmann kennt man vor allem als stets gut gegelten BILD-Chef, der in Talkshows gerne mal linksliberale Gutmenschen auf die Palme bringt. Jetzt hat er ein Blog-Projekt gestartet. Befristet auf 100 Tage will er sich mit seinem Job, seinen Fans, seinen Gegnern und natürlich mit sich selbst auseinandersetzen. Wir haben ihn gefragt, was beziehungsweise wen er damit erreichen will ...
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Am ideologisch gesehen anderen Ende der Zeitungsbranche überlebt seit Jahren die Berliner "tageszeitung", kurz taz. Pikant: Diekmann ist Miteigentümer der genossenschaftlich organisierten Zeitung. Was sagt taz-Chefredakteurin (und damit Diekmanns Kollegin) Ines Pohl zum Vorhaben des BILD-Chefs?
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Der schlimmste Feind der BILD war über Jahre hinweg das BILDBlog von Stefan Niggemeier, das mit Argusaugen über jede Schlagzeile wachte und wo immer möglich dem Blatt journalistische Fehler nachwies. Zwar hat sich Niggemeiers Blog inzwischen auch für andere Medienthemen geöffnet, wir haben ihn trotzdem zu Diekmanns Projekt befragt.
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