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Toy Soldiers: Cold War (XBLA)
26.08.2011
Kurzfazit für eilige Leser
Da werden Kindheitsträume wahr und Plastiksoldaten lebendig. Unkompliziert, mit viel Abwechslung und Taktik, nur etwas kurz.
Darum gehts
Gespielt wird mit Plastiksoldaten und Modellflugzeugen, -Panzern und -Hubschraubern (die aber alle animiert sind), Ort der Handlung ist eine Diorama-Kiste im Kinderzimmer. Das Regelwerk kommt aus dem klassischen Tower Defense: Du verteilst taktisch klug Deine Abwehrstellungen, die die Feindeswellen davon abhalten sollen, das Schlachtfeld zu überrollen und den Ausgang der Spielekiste (aka dien Hauptquartier) zu erreichen.
Angespielt
Die Hälfte es Spiels entscheidet sich schon vor dem Angriff: Nur wenn Du die richtigen Einheiten an der richtigen Stelle platzierst, hast Du eine Chance, die Gegner zu eliminieren. Da gibt es dann Maschinengewehrstellungen, Mörser oder Panzer- und Flugabwehr. Die kann man entweder alleine machen lassen oder man übernimmt selbst die Regie. Außerdem kann man auch z.B. einen Hubschrauber besteigen; der ist dann - anders als die Stellungen - nicht an einen Ort gebunden, sondern kann sich frei bewegen.
Plus/Minus
Die Entwickler haben sich einiges einfallen lassen, um Leben in die Kinderbude zu bringen: Da gibt’s Geschosskameras, mit denen man Raketen selber ins Ziel lenken kann, einen Superhelden-Plastikrambo zur Belohnung für viele Abschüsse, der so ziemlich alles platt macht und dergleichen mehr. Während der Kampfpausen (und auch während des Gefechts, was aber weniger schlau ist) kann man seine Stellungen upgraden, reparieren oder austauschen - was natürlich Geld kostet, das man sich verdienen muss.
Technik
Trotz Plastikhelden sieht’s richtig sympathisch aus: Das Spielzeug ist schön animiert, es gibt gut gemachte Effekte, das recht echt wirkende Kinderzimmer wird schön ins Spielgeschehen eingebunden. Anders als die Modelle aus der Kindheit machen die Krieger hier auch ordentlich (Kampf)Lärm, halten aber ansonsten die Klappe. Die Steuerung funktioniert dank einfacher Ringmenüs schnell und lässt einen auch in der Hektik des Kampfes nicht im Stich.
Fazit
Da werden Kindheitsträume wahr, wenn die Spielzeugsoldaten zum Leben erwachen und sich gegenseitig vom Spieltisch pusten. Was dann besonders im Online-Multiplayer inklusive Ko-Op-Modus so richtig Laune macht. Dafür, dass es aber nicht bei Kinderphantasien und Dauerfeuer bleibt, sondern auch gestandene Zocker ihren Spaß dran haben, sorgen die simplen taktischen Möglichkeiten. Das ist alles nicht wirklich neu und auch nicht sonderlich umfangreich, sorgt aber immer wieder mal für ne nette entspannte halbe Stunde an der Xbox.
Bewertung
| Grafik | Schöner Spieklzeuglook - 4 SPUTNIKS |
| Sound | Gute Soundkulisse - 4 SPUTNIKS |
| Steuerung | Einfach per Ringmenüs - 4 SPUTNIKS |
| Umfang | Nur knapp 5-6 Stunden plus Multi - 3 SPUTNIKS |
| Multiplayer | Off- und Online inkl. Ko-Op - 4 SPUTNIKS |
| Spieldesign | Taktik und Action - 4 SPUTNIKS |
| Preis/Leistung | Gut - 4 SPUTNIKS |
Gesamtwertung Spielspaß: 4 SPUTNIKs
Info
| Game | Toy Soldiers: Cold War |
| Genre | Taktik/Action |
| Entwickler / Publisher | Signal Studios / Microsoft |
| System | Xbox 360 |
| Preis | 1200 MS Points (ca. 15 €) |
| Spieler | 1-2 |
| Schwierigkeitsgrad | leicht - mittel |
| Sprache | deutsch |
| USK | ab 16 |
| Release | 17.08.11 |






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