Kaiser Chiefs bei SPUTNIK

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Kopflos: Kaiser Chiefs im SPUTNIK-Interview

Kopflos: Kaiser Chiefs im SPUTNIK-Interview


Die Kaiser Chiefs gehören zu den erfolgreichsten Exportbands aus England. Spätestens seit ihrem Hit "Ruby" 2006 kennt die Band fast jeder, der schon einmal ein Radio eingeschaltet hat. Mit "Ruby" haben die Jungs in ihrer Heimat für eine solche Welle gesorgt, dass Eltern ihre neugeborenen Kinder nach dem Song benannt haben. Zuletzt hatten das die Beatles geschafft. Alle Achtung! Zwölf Jahre nach ihrer Bandgründung bringen die Kaiser Chiefs im Oktober 2008 ihr mittlerweile drittes Album auf den Markt. Bei Sissy und Alex in SPUTNIK DEIN MORGEN haben sie uns nicht nur verraten, wie die neue Platte entstanden ist, sondern haben auch über ihre Fußballpläne gesprochen.


Wie ist das Album entstanden?

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"Jeder Song hat eine andere Entstehungsgeschichte. Wir wollten eigentlich einige Songs schreiben, die dann live spielen, um das Publikum nicht mit unserem alten Set zu langweilen. Im Februar wollten wir das Ganze dann aufnehmen und einen Song als nächste Single herausbringen, damit wir vor den Festivals nicht vergessen werden. Irgendwie haben wir dann doch weitergemacht und im Studio neue Songs geschrieben. Das hatten wir noch nie zuvor auf diese Weise getan. Wir haben die Titel früher immer außerhalb des Studios geschrieben. Ja, und als die Festivalsaison losging, hatten wir so das Album fertig." (Ricky Wilson)

Seid ihr noch aufgeregt, bevor ein neues Album rauskommt?

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"Eigentlich nicht. Wir sind eher aufgeregt, wenn wir die neuen Songs live spielen. In diesem Sommer und im vergangenen Sommer haben wir auf jeder Menge Festivals gespielt. So ziemlich jeder hat uns gesehen und wir haben daran gedacht, dass niemand kommen würde, um noch mal genau das gleiche Set zu sehen. Für die Fans möchtest du einfach neue Songs spielen. Aber auch für uns selbst. Nicht, dass wir es nicht mögen, "Ruby" zu spielen. Doch etwas im Gig zu haben, was noch nicht läuft wie ein Länderspiel, hält dich wach. Und das ist gut!" (Simon Rix)

Wie siehts mit Freundschaften in der Band aus?

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"Wir sind immer noch Freunde. Das was wir machen, fühlt sich nicht wie Arbeit an. Wenn ich etwas trinken gehe, wäre zum Beispiel Simon ganz oben auf meiner Liste von Leuten, mit denen ich ausgehen würde."(Ricky Wilson)

Kennt ihr deutsche Bands?

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"Es hat sich herausgestellt, dass es ziemlich hilfreich sein kann, einige Namen von nationalen Bands zu kennen. Dann bist du gleich nicht mehr so egozentrisch. Wir kennen die Beatsteaks, Die Ärzte, Seeed und Wir sind Helden." (Ricky Wilson)

Ihr seid Fußball-Fans und kommt aus Leeds. Habt ihr mittlerweile genug Geld, um euch einen eigenen Fußballclub zu kaufen? Newcastle steht ja gerade zum Verkauf ...

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"480 Millionen? Ich würde nicht einmal 480 Pfund für diesen Laden ausgeben. Ich glaube, wir wären in der Lage, einen Fußballclub zu kaufen. Das wäre dann aber eine Nachwuchsmannschaft mit unter Elfjährigen oder so, in einer völlig unbekannten Stadt." (Ricky Wilson und Simon Rix)

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