SPUTNIK Roboton vom 07.06.2017: Oliver Koletzki

Oliver Koletzki/Pressebild
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Oliver Koletzki - Zurück zu den Wurzeln oder Neuanfang?

Irgendwann hatte Oliver Koletzki genug vom Gesang, von diesen Stimmen, die heutzutage durch fast jeden Elektrosong fliegen. Und daran war Oliver sogar mit Schuld, hatte er doch drei Alben lang ziemlich erfolgreich und genau so mit mehr oder weniger bekannten Acts Songs geschrieben und aufgenommen. Zeit also für einen Neuanfang und Olivers Fall auch zurück zu den eigenen Wurzeln, schließlich hatte der Braunschweiger vor vielen Jahren mal mit instrumentalem Elektro begonnen.

Das Ergebnis dieser Rückbesinnung heißt „The Arc Of Tension“ und ist ein sehr gutes Elektroalbum. Texte spielen kaum noch eine Rolle, die Musik übernimmt fast komplett und leitet uns auf einer Reise über Koletzkis Musikkontinente. Es beginnt sphärisch und zirpend im Dschungel, bringt uns mit urbanen Downbeats langsam in Richtung Zivilisation und gipfelt in den technoiden Rhythmen der Großstadtclubs. So führt uns Oliver Koletzi so nicht nur durch seinen eigenen Soundkosmos, sondern auch um die reale Welt.

SPUTNIK Roboton vom 07.06.2017
Titel Interpret
I still wanna know (feat. Rivers Cuomo) RAC
Eagle Eye (feat. Fran) Lexer
Almost Mine (feat. Charlotte OC) Wankelmut
A Star Called Akasha Oliver Koletzki
Chaturanga Oliver Koletzki
La La La (Pále Radio Edit) (feat. Sam Smith) Naughty Boy
Fludora Pretty Pink
Hot2Touch (Remix Live @ SSB17) Felix Jaehn
Sky And Sand (live @SSB17) Fritz Kalkbrenner
Disappear Synkro
Goodbye Kölsch