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SonneMondSterne Festival 2008

©MDR / Stephan Flad

Noch mehr Acts fürs Lineup!

SPUTNIK SPRING BREAK 2012

Noch mehr Acts fürs Lineup!

Auch 2012 geht es auf der Halbinsel Pouch wieder ziemlich crossover zur Sache.

Digitalism
Manchmal gibt es sie doch noch: Sätze in sonst eigentlich öden Künstlerpresseinfos, die einem das Herz hüpfen lassen. "Wenn Franz Ferdinand Rockmusik machen, die das Publikum zum Tanzen animiert, dann machen Digitalism Tanzmusik, die die Leute rocken lässt", ist so einer. Und er könnte wahrer nicht sein, gelten die beiden Hamburger doch als Könige des Indie-Remixes. Doch auch ihre eigenen Tracks fühlen sich an wie Düsenjäger im Kinderzimmer. Wenn also Liebesschmerz das Herz drückt oder eine plötzliche Senkung von Papas Taschengeld, wird es Zeit, sich den Kopf mal wieder ordentlich von Digitalisms Bastard aus Garage, Electroclash, Madchester und House durchpusten zu lassen. Wir garantieren: Danach fängt ein neues, losgelöstes Leben an.

Lexy & K-Paul
"Ehrlich gesagt, haben wir uns verschrieben", erzählt Lexy. "Eigentlich sollte das Album 'Psychologen' heißen. Aber beim Grafiker ist etwas schief gelaufen." Man muss die Geschichte nicht glauben. Am Ende aber heißt das neue Album des leicht durchgedrehten Berliner Duos eben "Psycho" und hat alles dabei, was man von einem Lexy & K-Paul-Album erwartet: subtile bis offensichtliche Beats, instrumentale und gesungene Melodien, die ins Ohr gehen, und natürlich Gastsänger. Denn wie sagen die beiden so gern: "Wir können alles - außer singen". Für "Psycho" haben sich unter anderem Princess Superstar und Jake The Rapper aus Amerika und Marteria in die Anstalt einliefern lassen.

Kraftklub
Baseballjacken als Uniform? Homebase Chemnitz?? Rotziger Ska-Punk??? Wer noch vor zwei Jahren prophezeit hätte, dass eine Band mit diesen Erkennungsmerkmalen bald zu den Durchstartern der deutschsprachigen Szene zählen würde, wäre als Spinner abgekanzelt7 worden, darf 2012 aber das Grinsen desjenigen grinsen, der Recht behalten hat. Die fünf Jungs um Frontmann Felix haben 2010 nicht nur souverän den New Music Award gewonnen, sondern sind förmlich über ganz Musikdeutschland hergefallen, das offenbar auf diese Musik gewartet hat, ohne es zu wissen. Für alle noch nicht Infizierten: Ein Kraftklub-Konzert ist eine wilde Mischung aus Hüpfen, Tanzen, Schwitzen und Mitrappen und wie geschaffen für eine große Festivalbühne.

Turntablerocker
Über die Stuttgarter Turntablerocker Michi Beck (der von den Fanta 4) und Thomilla muss man keine allzu großen Worte mehr verlieren. Die beiden stehen jetzt seit fast 15 Jahren gemeinsam hinter den Plattenspielern und hatten mit "No Melody" einen Hit, auf den selbst internationale Acts wie Fatboy Slim neidisch gewesen sein dürften. Die Rocker vermengen bei ihren Sets verstrahlten House mit East-Cost-Hiphop, Soul und R&B und drücken dem Resultat ihren ganz persönlichen Electronic-Wildstyle-Stempel auf. Den tragen auch ihre gefragten Remixarbeiten für Aura Dione, Scooter oder Gwen Stefani. Unsere Tanzbeine schicken wir nach dem Auftritt der beiden jedenfalls erstmal auf eine ausgedehnte Kur.

Anthony Rother (live)
Beeinflusst von Kraftwerk, als Produzent tätig für Sven Väth und Hell. Anthony Rother ist nicht unbedingt der erste Name, der einem zum Thema "Elektronische Musik aus Deutschland" in den Kopf kommt, aber er ist ein sehr, sehr wichtiger. Sich wiederholende Maschinenbeats, Vocoderstimmen und Science-Fiction-Texte - das in etwa sind die Koordinaten der Musik des Offenbachers. Zuletzt waren diese auf seinem 2004er Album "Popkiller" zu hören, seit damals hat sich Rother zu einem der besten elektronischen Liveacts weiter entwickelt. Was wir euch gern beweisen wollen - auf dem SPUTNIK SPRING BREAK 2012.

Captain Capa
Irgendwas hat Bad Frankenhausen, was andere Kleinstädte nicht haben und nein, wir meinen nicht den zweitschiefsten Turm Deutschlands. Bad Frankenhausen hat Pop-Potential! Nach Eva Padberg, die bekanntermaßen nicht nur verdammt gut aussieht, sondern auch noch singen kann, macht sich mit Captain Capa jetzt ein Act auf den Weg nach oben, der das Zeug dazu hat, sich in der Elektro-Bundesliga bis auf weiteres ganz oben festzusetzen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Hannes und Maik leben für ihre Musik, schonen auf der Bühne weder sich, noch das Equipment oder ihr Publikum, sondern rocken sich einfach die Seele aus dem Leib. Zu Pfingsten auf der Main Stage!

Das ist doch ein gepflegter Einstieg, oder? Ein kleiner Tipp: Der Kartenvorverkauf hat schon begonnen. Wer mit der ganzen Clique kommt, kann wieder viel Geld sparen. Denn auch dieses Mal gilt: Wer fünf Karten kauft, bekommt die sechste geschenkt.

 

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