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Die wichtigsten Fakten zum Bundesfreiwilligendienst
09.05.2012
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) war im November 2010 zuversichtlich, als sie den Gesetzesentwurf für den neuen Bundesfreiwilligendienst vorstellte. Der löste am 1. Juli 2011 nicht nur den Zivildienst, sondern auch die Wehrpflicht ab und soll den Freiwilligen auch mehr Freiheiten bieten... Anfangs zögerten viele, sich zu bewerben, dann aber gab es einen echten Run auf die Plätze im Bundesfreiwilligendienst.
Die Idee
Der Bundesfreiwilligendienst hat den Zivildienst abgelöst, seit die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Im November 2010 leisteten noch rund 90.000 junge Männer Zivildienst, die Mehrheit von ihnen nur noch sechs Monate. Sie fehlen insbesondere in den Altenheimen und Krankenhäusern.
Schröder erhoffte sich bei der Präsentation ihres Konzepts, die entstehende Lücke im sozialen Dienstleistungsbereich mit etwa 35.000 Freiwilligen etwas kompensieren zu können. Eine Beschränkung auf den sozialen Bereich gibt es nicht. Auch beim Alter der Freiwilligen bietet der Freiwilligendienst mehr Freiheiten.
Die Fakten
Seit dem 1. Juli 2011 können sich Männer und Frauen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes engagieren. Das Mindestalter ist 16, ein Höchstalter gibt es nicht. Auch die Dauer ist flexibel, zwischen 6 und 24 Monaten ist alles möglich. Wenn ein Freiwilliger über 27 Jahre alt ist, soll er die Möglichkeit bekommen, den Freiwilligendienst in Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden abzuleisten.
Wer mit Krankenpflege oder ähnlichem wenig am Hut hat, kann sich auch in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung engagieren. Umsonst soll der Dienst nicht sein. Rund 300 EUR gibt es dafür, sozialversichert ist man während der Zeit auch.
Oben rechts findet ihr eine Linkliste mit weiteren detaillierten Informationen. Außerdem könnt ihr alles nochmal nachhören, zum Beispiel das Porträt über den 18-jährigen Arwed aus Halle, der seinen Freiwilligendienst beim Zentrum für Zirkus und bewegtes Leben macht.







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