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Kino1.to – Video-On-Demand funktioniert auch legal
02.02.2012
Wer Filme und Serien topaktuell und für lau sehen will, der bedient sich meistens da, wo es nahezu alles gibt: im Internet. Dort gibt es unzählige Portale, die Filme, Serien und Clips anbieten. Der einzige Haken: Die Portale, auf denen ihr die neuesten Streifen sehen könnt, die noch nicht mal im Kino gelaufen sind oder Serien, die noch nicht im deutschen Fernsehen über die Mattscheibe flimmern, sind illegal, weil dabei das Urheberrecht ausgehebelt wird.
Ermittlungen gegen Megaupload und kino.to
Wegen solcher Urheberrechtsverletzungen wird gegen die Betreiber von Megaupload ermittelt; das Portal kino.to wurde bereits im Juni 2011 gesperrt, seine Betreiber sind festgenommen und gegen User, die von ihren illegalen Handlungen nichts gewusst haben wollen, wird gerichtlich ermittelt. Nun geht eine Suchmaschine für Video-On-Demand-Angebote an den Start, die legal funktioniert.
Mehr als 62.000 legale Angebote On Demand
Entwickelt haben sie zwei Informatikstudenten aus Potsdam. Damit wollen Stefan George und David Eickhoff beweisen, dass das Web auch auf legalem Weg von frei zugänglichem und kostenlosem Videomaterial nur so wimmelt. Auf kino1.to - der Seite der beiden Studenten - die wegen der Namensähnlichkeit an ihr illegales Pendant erinnert, können mehr als 62.000 Filme, Serien und andere Videos abgerufen werden. Eine Menge Stoff also und völlig legal!
Wie funktioniert kino1.to?
Das funktioniert, indem die Suchmaschine kino1.to nur zu frei zugänglichen und legalen Inhalten aus dem Netz führt. Und die stammen aus den Mediatheken der ARD, des ZDF und dem Videoportal myvideo.de, das zur Pro7Sat1-Mediengruppe gehört. Einige der Videoinhalte sind kostenpflichtig, was aber über die Suchfunktion eingestellt werden kann.
Rechtlich einwandfrei
Der einzige Nachteil: Aktuelle Blockbuster findet man bei kino1.to nicht. Dafür gibt es hier keine rechtliche Grauzone und man steht nicht mit einem Bein im Knast. Hier kann man bedenkenlos surfen und legal gucken. Und wenn das Projekt von Stefan George und David Eickhoff auf großes Feedback stößt, wird sich sicher auch die Zahl der Mediatheken erhöhen, die für legale Unterhaltung sorgen.
Alle Infos zum Nachhören findet ihr auch im Audiolink auf dieser Seite, oben rechts.







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