SPUTNIK Tagesupdate
Werbung für Handy-Internet-Flatrates irreführend
08.02.2012
So eine Internet-Flatrate fürs Handy ist schon was Feines. Damit lässt sich hemmungslos im Internet surfen, Songs lassen sich ganz bequem von unterwegs runterladen, ihr könnt Apps nutzen - und alles unbegrenzt dank Highspeed-Verbindungen. Damit werben zumindest die Mobilfunkanbieter. Aber es wird auch gern mal geschummelt, wenn es den Verkauf ankurbelt.
Flatrates, die keine Flatrates sind
Genau das kritisiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Denn eine echte Internet-Flatrate für Mobilfunkgeräte gibt’s nicht. Der Grund: Die Anbieter drosseln die Surfgeschwindigkeit. Das Datenvolumen wird begrenzt, obwohl "unbegrenztes Surfen" versprochen wird - je nach Tarif reicht die Begrenzung von 200 - 500 Mega- und bis zu wenigen Gigabyte.
Davon wird der Kunde allerdings nur im Kleingedruckten informiert, das in der Regel von den meisten Verbrauchern nur überflogen wird. Wer dann intensiv mit seinem Handy im Netz surft, reagiert überrascht, wenn’s plötzlich nur noch im Schneckentempo weitergeht. Schuld ist der Etikettenschwindel der Anbieter.
Etikettenschwindel nicht länger erlaubt
Diese irreführende Werbung legte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen den Abmahnungen mehrerer Anbieter zugrunde. Darunter Namen wie Telekom, 1 & 1, Vodafone, NetCologne… Gegen vier Anbieter erwirkten die Gerichte in Köln, Düsseldorf, Bonn und Koblenz sogar eine einstweilige Verfügung.
Mehr zum Thema erfahrt ihr im SPUTNIK Tagesupdate, montags bis freitags ab 18 Uhr. Mehr Infos gibt's außerdem über die Links auf dieser Seite, oben rechts.







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