Samsung Galaxy Note 7
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+++ Twitter: Mit Bezahlmodell in die schwarzen Zahlen +++ Galaxy Note 7: Samsung will Pannenhandy per Update lahmlegen +++ Hollywood: Kinofilme schon nach 17 Tagen im Stream +++ Instagram: Neue Authentifizierung +++

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Twitter: Mit Bezahlmodell in die schwarzen Zahlen

Zwar bringt es Twitter mittlerweile auf über 300 Millionen aktive Nutzer im Monat, doch hat es der kostenlose Kurznachrichtendienst in den letzten elf Jahren seit seiner Gründung nicht geschafft, Gewinne abzuwerfen. Im Gegenteil - im letzten Quartal 2016 fuhr man einen Verlust von 167 Millionen Dollar ein. Deshalb denkt Twitter jetzt über ein optionales Abo-Modell für Geschäfts- und Powerkunden nach. Die sollen dann über Tweetdeck zum Beispiel neue Tools zum Erstellen von Tweets und zur Erfolgskontrolle bekommen. Es ist aber auch weiterhin nicht geplant, Twitter für alle kostenpflichtig zu machen.

Galaxy Note 7: Samsung will Pannenhandy per Update lahmlegen

Wer immer noch ein Galaxy Note 7 zu Hause hat, sollte demnächst dann vielleicht doch mal über das Umtauschangebot von Samsung nachdenken. Die haben nämlich jetzt angekündigt, die Ladefunktion des Smartphones mit dem nächsten Update deaktivieren zu wollen; der Betrieb ist dann nur noch mit angeschlossenem Netzteil möglich. Vorerst soll das zwar nur für Südkorea gelten, dürfte aber sicher schnell auch auf den Rest der Welt ausgebreitet werden. Samsung hatte das Galaxy Note 7 im letzten Jahr zurückgerufen, nachdem es mehrfach zu Akkubränden gekommen war. Besitzer wurden eindringlich aufgefordert, ihr Gerät umzutauschen und nicht mehr zu nutzen.

Hollywood: Kinofilme schon nach 17 Tagen im Stream

Die sechs großen Hollywoodstudios Fox, Warner Bros., Universal, Paramount, Sony und Lionsgate haben sich dafür ausgesprochen, ihre Produktionen schon 17 Tage nach dem Start in den Kinos auch über Streaming-Anbieter wie Amazon Video oder Netflix zu zeigen. Das soll dann 50 Dollar pro Film kosten Uneinig ist man sich noch über Zeitfenster und Kosten. Fox und Warner würden lieber 30 bis 45 Tage nach dem Kinostart warten und dann auch nur 30 Dollar verlangen wollen. Erste Verhandlungen mit den Kinobetreibern sollen nach einem Bericht des Branchenmagazins Variety bereits laufen. Diese sollen dann an den Streaming-Einnahmen beteiligt werden, wenn sie den Plänen zustimmen.

Instagram: Jetzt auch mit 2-Faktor-Authentifizierung

Um die Nutzeraccounts sicherer zu machen, führt nun auch Instagram eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Die muss in den Optionen aktiviert werden, außerdem muss der Nutzer dann seine Mobilfunknummer hinterlegen. An die verschickt Instagram dann per SMS die benötigten Codes. Zur Pflicht wird das aber nicht. Neu ist auch, dass Bilder, die von anderen Nutzern als “anstößig“ gemeldet wurden, aber nicht gegen die Richtlinien verstoßen, mit einem Blur-Filter versehen werden, der die Fotos unscharf werden lässt. Über die Schaltfläche “Foto anzeigen“ können die dann aber trotzdem betrachtet werden. So will man verhindern, dass Nutzer mit ihnen unangenehmen Bildern konfrontiert werden.

Kurznews

+++ Blizzards bekannter Spieledienst “battle.net“ heißt ab sofort “Blizzard-App“ +++ Der Lehrerverband Bildung und Erziehung hat die mangelhafte digitale Ausstattung an Schulen kritisiert. Auch bei der diesbezüglichen Fortbildung der Lehrer gebe es viel Nachholbedarf +++ Ab dem 22. Mai wird es nicht mehr möglich sein, SMS über Google Hangout zu versenden +++ Das Playstation Plus-Abo gibt es derzeit zum Ausprobierpreis von 99 Cent für einen Monat. Das Angebot gilt noch bis zum 1. April 2017 +++ Kickstarter hat einen Meilenstein erreicht und 10.000 Spiele-Projekte erfolgreich finanziert. Dabei wurden 613 Millionen Dollar von fast 2,5 Millionen Usern gesammelt +++

Zuletzt aktualisiert: 25. März 2017, 18:18 Uhr