NEW MUSIC 2020 - Die Hotlist

bülow: Blickwinkel von der anderen Seite

Mit "This Is Not A Lovesong" sichert sich bülow über fünf Millionen Streams auf Spotify. Mit zuckersüßem und zugleich leicht melancholischem Indiepop-Sound betrachtet sie gängige Themen von einer unkonventionellen Seite.

Musikerin bülow.
Bildrechte: Dustin Stanek

Megan Bülow, genannt bülow, ist die ersten acht Jahre in Hamburg aufgewachsen, danach Berlin, Niederlande, dann etwas Texas und jetzt Toronto. Deutsch spricht sie eigentlich nur noch mit ihren Eltern und Großeltern.

Vor einem Jahr explodierte bülows Track „Not A Love Song” im Netz. Ihre ersten beiden EPs Damaged Vol. 1 & 2” folgten - vollgestopft mit Beats und Autotune. Ihr ungewöhnlicher Witz spiegelt sich in ihren Texten wieder, mit Themen, die man von einer 19-jährigen nicht unbedingt erwartet. Angst vor dem Tod, die hat sie schon immer gehabt. Einem Mann klar machen, dass es nur Sex ist und nicht die große Liebe, lassen jeden, der sie hört, genauer hinhören.

Im März 2019 gewann sie in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ den Juno Award in London. Einen Monat später im April 2019 folgte ihr Werk „Crystalline“. Im Sommer war sie auf allen wichtigen Festivals in den USA unterwegs. Asien und Nordamerika deckte sie im Gepäck der Lauv-Tour mit ab.

September 2019 spielte sie in Hamburg und Berlin zwei Deutschland-Konzerte. Zum Song “Boys Will Be Boys” wurde im November 2019 noch ein Video veröffentlicht. Die dazugehörige EP The Contender kam schon Anfang Oktober. Danach einige Headliner-Shows in London und Toronto. Das erfolgreiche und arbeitsintensive Jahr 2019 endete mit ihrem zwanzigsten Geburtstag. Schauen wir, was 2020 mit bülow passiert!