NEW MUSIC AWARD 2022 PANTHA nominiert von DASDING

Musik ist immer noch die beste Therapie – mit ihrem Soloprojekt bündelt die Musikerin Sophie Sebald ihre vielen Inputs in einem Pop-Allheilmittel.

Pantha aus Mannheim, nominiert für den New Music Award von DASDING (SWR)
Bildrechte: Barfuss

„Pantha rhei“ – alles fließt, nichts bleibt. In dem namengebenden philosophischen Bonmot steckt so viel Wahrheit. Pop war und ist immer schon der beste Soundtrack zum stetigen Wandel, zum Kommen und Gehen, zu den Ups & Downs des Lebens. Allerdings ist der Weg dorthin, das Schwere leicht klingen zu lassen, ein sehr weiter. Sophie Sebald aka PANTHA hat sämtliche Hürden genommen und es geschafft, einen sehr individuellen Dark-Pop zu kreieren, der sich sowohl textlich als auch musikalisch relevant anfühlt.

Meine Songs reflektieren alle Facetten des Lebens: Die schönen, aber auch die nicht so schönen. Viele Texte handeln davon, auch die Seiten zu akzeptieren, die man so gerne verdrängt.

Doch erst in ihrem Solo-Projekt PANTHA schafft sie es, ihre ganz eigene Vision von Dark-Pop, wie sie es nennt, zu formulieren. In ihren Texten rechnet sie wunderbar pointiert mit den eigenen Unzulänglichkeiten ab („Nur ein bisschen“) und benennt die Unzulänglichkeiten anderer ebenso klar („Richtig scheiße“). Nach ihrer beeindruckenden Debüt-EP „Barfuss“ erschien vor kurzem der geradezu ansteckende Track „Nie genug“, auf dem PANTHA eindrucksvoll die Bandbreite von Soul und Pop ausfüllt.

New Music 2022: Die Hotlist