New Music 2022: Die Hotlist Wirklich kein Unbekannter: KAMRAD

Mit „I Believe“ schaffte der Rheinländer in diesem Jahr seinen Durchbruch. Darauf hingearbeitet hat er viele Jahre. Seinen Vornamen musste er für den Erfolg allerdings zurücklassen.

KAMRAD
Bildrechte: Pressefoto/Simon Stöckl

Richtig, der Name KAMRAD könnte Euch in den letzten Jahren durchaus schon begegnet sein, wenn es um Musik geht. Nur gehörte bis vor kurzem eben noch ein TIM davor. Eben dieser Tim Kamrad begann mit fünf Jahren, Gitarre zu spielen. Und irgendwas muss ihn dabei so infiziert haben, dass er seit diesem Zeitpunkt mehr oder weniger zielstrebig auf die große Musikkarriere hingearbeitet hat.

Die startet 2016 mit der ersten Single „Changes“, im nächsten Jahr erscheint die dazu passende EP, noch ein Jahr später das Album „Down & Up“. Für seine Musik bekommt Tim viel Zustimmung, viele schätzen sein Songwriting, die guten Songs. Nur der ganz große Durchbruch … für den ist es noch zu früh. Also schreibt er weiter Songs, spielt so lange Shows, wie es Corona zulässt. Und muss dann wie alle anderen Musiker*innen auch in die Pandemie-Zwangspause. KAMRAD nutzt die, um sich quasi neu zu erfinden, atmet eine ordentliche Portion Pop ein, schärft sein Songwriting weiter und klopft Anfang des Jahres mit „I Believe“ und ohne seinen Vornamen wieder an.

Der Rest … ist Radiohit-Geschichte, der Song inzwischen aus den Top 10 der Airplay-Charts nicht mehr wegzudenken. Und doch hat sich am Ende – abgesehen von ein paar Jahren, die ins Land gingen - gar nicht so viel geändert. Denn egal ob mit oder ohne Tim… KAMRAD ist noch immer dieser Musiker, der seine Songs zu den Leuten bringen will. Im Radio, in Konzerten, auf der Streamingplattform Eures Vertrauens. Inzwischen hören nur eben sehr viel mehr zu.

New Music 2022: Die Hotlist