Ab heute ist die Erde leer!

Alle wichtigen Ressourcen auf unserem Planeten sind begrenzt. Um das deutlich zu machen, geben Umweltorganisationen jedes Jahr den Tag bekannt, an dem wir schon alle Ressourcen für dieses Jahr verbraucht haben.

Bäume wachsen wieder nach, wenn sie gefällt werden. Fische vermehren sich, wenn man sie fängt. Und auch Wasser wird jeden Tag neu produziert. Allerdings nicht so schnell, wie wir alles das verbrauchen. Das heißt: Die sogenannten regenerativen Ressourcen auf der Welt werden immer weniger.

Und dieser Tag, an dem eigentlich die Ressourcen für dieses Jahr schon alle sind, der heißt "Earth Overshoot Day".

"Welterschöpfungstag"

So haben es Umweltschutzorganisationen wie der WWF und Greenpeace genannt. Und dieser Tag kommt jedes Jahr früher: Dieses Jahr ist er am 2. August, letztes Jahr war es der 8. August. 2015 war er noch am 13. August und 2005 sogar noch am 20. Oktober.

Sollte sich unser jetziger Lebensstil nicht ändern, sagt der WWF voraus, dass wir im Jahr 2050 die Ressourcen von drei Erden benötigen werden. Tja, und da das rechnerisch wahrscheinlich schwierig wird, haben wir Tipps und Ideen, was du tun kannst, um nicht so viel zu verbrauchen.

Und jetzt?

1. Mehr recyclen!
Je mehr wir verbrauchen, desto mehr muss produziert werden. Das kostet jedes Mal Energie und Rohstoffe. Für die Natur ist es deshalb viel besser, wenn wir Dinge mehrmals verwenden oder sie recyceln. Noch besser ist es allerdings, wenn wir ingesamt einfach weniger verbrauchen würden. Überleg dir einfach vorher, was du wirklich brauchst und kauf lieber Dinge, die lange halten.

2. Weniger Fleisch essen!
Jedes Tier, das du isst, braucht Weideflächen, auf dem es lebt und jedes Tier produziert selbst enorme Treibhausgase. Wenn wir alle ein bisschen mehr auf Fleisch verzichten würden, könnte das das Klima extrem verbessern. Wenn zum Beispiel jeder Deutsche auch nur an einem Tag(!) kein Fleisch essen würde, könnten jedes Jahr neun Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid gespart werden. Das ist so viel, als wenn du 75 Milliarden Kilometer mit dem Auto fahren würdest.

3. Bewusster einkaufen!
Achtet nicht nur darauf, wie viel ihr einkauft, sondern auch was ihr einkauft. Vermeidet es Produkte von Firmen zu kaufen, die ihre Waren nicht nachhaltig produzieren und so der Umwelt schaden. Wenn ihr zum Beispiel Produkte aus Holz kauft, achtet auf das FSC-Label oder bei Fischprodukten auf das MSC-Label. Sie sagen euch, dass die Waren nachhaltig produziert wurden.

Das Thema im SPUTNIK Programm: SPUTNIKer bei der Arbeit | 02.08.17 | 13:20 Uhr