SPUTNIK Clubperlen am 26.02.2020: Electric Indigo

Electric Indigo: Berlin, Hardwax, Techno

Wenn wir über die Anfänge von Techno sprechen, über Berlin, über den Plattenladen Hardwax in Berlin und illegale Warehouse-Partys, dann dürfen Menschen nicht fehlen, die die Szene geformt haben: Basic Channel, DJ Hell, Dj Rok u.a. und auch die Wiener DJ und Produzentin Electric Indigo.

Sie legt bereits seit 1989 auf und begann kurz danach, eigene Tracks zu produzieren. Bis heute ist sie weltweit als Musikerin unterwegs, gibt Workshops für die Musikproduktion und ist eine der großen Vorbilderfiguren der Szene. Auch deshalb, weil sie sich für Frauen in der Clubkultur engagiert.

Internationales Netzwerk für Künstlerinnen

1998 gründete sie das Netzwerk female:pressure, ein internationales Netzwerk für Musikerinnen, DJs und bildende Künstlerinnen im Bereich elektronischer Musik. Die Datenbank ist nach wie vor ein wichtiges Recherche-Werkzeug, welches beweist, dass es sehr viele weibliche Acts in der Szene gibt. Die dazugehörige Mailinglist verbindet Menschen auf allen Kontinenten miteinander.

In der neuen Folge SPUTNIK Clubperlen spricht Electric Indigo über ihre Anfänge und auch über aktuelle Entwicklungen, denn am 8. März 2020 wird ein neuer FACTS Survey veröffentlicht. Die Studie über Frauen auf Festival-Line-Ups in der elektronischen Musik wird von ihr und weiteren Akteurinnen aus dem female:pressure Netzwerk durchgeführt.

Electric Indigo wird übrigens als Speakerin bei der neuen Veranstaltungsreihe Vektor einen Workshop für Produzierende geben. Vektor findet am 4. April 2020 im Institut fuer Zukunft statt.

SPUTNIK Clubperlen am 26.02.2020
Titel Interpret
Registers Electric Indigo
Allerseelen Jeff Mills, DJ Hell
Electronic Discussion (DJ Rok Remix) DJ Rok, Beroshima, Frank Muller
Rerere sch-tsch
Sept Electric Indigo
ferrum 3 Electric Indigo
ferrum 8 Electric Indigo
The Movement (Scalameriya Remix) La Fraicheur
Baby I Can Drive My Car (Donna Maya Remix) Gudrun Gut
Something New Rona Geffen feat. Vanessa J