SPUTNIK Black Beatz vom 15.07.2022: Chris Brown

Es war alles so schön ausgekaspert. Die letzten sieben Longplayer des Chris Brown enterten alle die pole der Ami R&B-Charts. Nun stand Nummer 10 an. Das nannte der Mann aus Tappahannock auch noch nach seinem Nickname "Breezy", es sollte also auch der letzte Hinterbänkler mitbekommen, dass es frischen Stoff zu erhaschen gibt. Doch die Rechnung ging nicht auf. Drake war zu übermächtig, am Ende sogar nur Platz 4. Aber Breezys Frust richtete sich weniger in Richtung des Toronto-Barden. Er stichelte gegen die Fans, auf Instagram.

Chris ist in Schwierigkeiten und die gesamte Welt ist dran. Chris bringt ein Album raus und keine Sau interessiert es.

Prinzessinnen-Komplex

Nehmerqualitäten sehen anders aus. Und im Grunde kommt in dieser rausposaunten Frustreaktion auch ein wenig zum Ausdruck, warum die Gossip-Stories den einen oder anderen mehr anfixen, als die Mugge selbst. Denn nicht nur der Rihanna-Wahnsinn von vor 10 Jahren hängt dem ADHS-Burschen und Eskapaden-Junkie Brown nachhaltig an. Für den Absturz-Experten und Hobby-Psychologen T-Pain handelt es sich dabei um einen klaren Fall von Prinzessinnen-Komplex. Übersetzt: beleidigte Leberwurst bei mangelnder Anerkennung. Oder.

In der Sekunde, in der der erste vorbeikommt und sagt: 'Hey, du bist eigentlich gar nicht so hübsch', ist es vorbei.

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250 Songs

Fakt ist, dass Breezy für "Breezy" über 250 Songs zusammenhatte. Normalerweise behält er in solch einem Fall noch eine Reserve fürs nächste Projekt, dieses Mal musste erst mal der rigorose Cut im Sinne eines Auswahlverfahrens stattfinden. Auf die üppige Gästeliste schafften es dann Lil Durk, Lil Baby & Lil Wayne, H.E.R., Tory Lanez, Blxst, Jack Harlow, Ella Mai oder der beschwingte Wizkid für die Frischsingle "Call Me Every Day". Und selbstredend Fivio Foreign, der Chris Brown erst neulich als den new Michael Jackson bezeichnete. Wir bleiben erst mal bei "Breezy", quasi bei Chris Brown, dem Black Beatz Act der Woche.

Black Beatz Hot Shots

Wenn sich Eminem und Snoop Dogg zusammenraufen und auch noch einen putzigen Animationsclip in die YouTube-Welt rammen, ist ein vorderer Platz auch in den hiesigen Urban Charts garantiert: "From The D 2 The LBC". Ganz routiniert auf Kurvenlage drollt sich Cardi B. an der Seite von Kanye und Lil Durk, absoluter "Hot Shit." Das gilt selbstredend für die herrlich fluffige Bootssause des Headie One zusammen mit Frenna: "Bigger Than Life", was sonst.

SPUTNIK Black Beatz vom 09.07.2022 | Stunde 1
Titel Interpret
New Money Calvin Harris feat 21 Savage
Last Last Burna Boy
Bad Then A Beach Chris Brown feat Tory Lanez
All Abou You Dfils feat John Rise
Jimmy Cooks Drake feat 21 Savage
Hot Shit Cardi B feat Ye x Lil Durk
Move If You Wanna Mims
Barley Miss Reason
Bigger Than Life Headie One feat Frenna
Psychic Chris Brown feat Jack Harlow
Churchill Downs Jack Harlow feat Drake
Doin' It LL Cool J
Lately Stay Flee Get Lizzy feat Clavish
From The D To The LBC Eminem feat Snoop Dogg
Call Me Every Day Chris Brown feat Wizkid
Japan Famous Dex
Deal Or Not Deal A1 x J1 feat Mabel
Ops Scorcher feat Tion Wayne
Je M'apelle Benzz feat Tion Wayne and French Montana
Sex Memories Chris Brown feat Ella Mai
Wait For U Future feat Drake x Tens
SPUTNIK Black Beatz vom 09.07.2022 | Stunde 2
Titel Act
I Like You (A Happier Song) Post Malone feat Doja Cat
Die Hard Kendrick Lamar feat Blxst and Amanda
Show It Chris Brown feat Blxst
Sweet Bounce Stefflon Don
Red Elegant And Gang D-Block Europe
Cash In Cash Out Pharrell Williams feat 21 Savage and Tyler The Creator
Outta Time Bryson Tiller feat. Drake
Need You Right Here Chris Brown feat Bryson Tiller
13 Going To 30 Cristale
Losing My Mind Arz
Grrrls Lizzo
93 'til Infinity Souls Of Mischief
Blackwhiteboy Logic
Gotta Move On Diddy feat Bryson Tiller
Ay Caramba Tyga
C.A.B. (Catch A Body Chris Brown feat Fivio Foreign
Late To Da Party Lil Nas X feat YoungboyNeverBrokeAgain
Real Talk Roddy Ricch
All Mine Brent Faiyaz
Harder Chris Brown