Cover Eminems "Revival"
Bildrechte: Universal Music

SPUTNIK Album der Woche Eminem ist ehrlicher denn je

Auf "Revival" veröffentlicht Eminem 19 neue Songs, mit denen er zeigt, dass er es immer noch drauf hat. Außerdem wird deutlich, warum seine früheren Erfolge Fluch und Segen zugleich sind.

Cover Eminems "Revival"
Bildrechte: Universal Music

Der erfolgreichste Musiker der 2000er Jahre ist wieder da! Kurz vor Ende des letzten Jahres veröffentlichte Eminem mit "Revival" sein insgesamt neuntes Album. Die Platte ist geprägt voller Selbstzweifel und Ehrlichkeit, Pathos aber auch Witz, gepaart mit ordentlichen Beats.

Der Beginn der Scheibe gibt direkt den Ton für das ganze Album an:

It's the curse of the standard / That the first of the Mathers discs set

Es geht um den eigenen Maßstab und die Erwartungen, die er 2000 mit seinem dritten Album "The Marshall Mathers LP" enorm nach oben geschraubt hat. Und das Hadern mit sich selbst, dieses Niveau immer und immer wieder zu erreichen.

Features über Features

Um das zu schaffen, hat sich Eminem erstaunlich viel Unterstützung ins Boot geholt. So sind beispielsweise Features mit Beyoncé, Pink und auch Ed Sheeran zu hören. Für seine treusten Fans könnte das am Anfang noch gewöhnungsbedürftig sein, aber in den Tracks steckt Hitpotenzial ohne Ende.

Natürlich greift Eminem auch die aktuelle politische Lage in den USA auf, darunter die Debatte zur Polizeigewalt und Rassismus:

Außerdem thematisiert er amerikanische Werte und die Politik von Präsident Trump, den er bereits vor dem Release des Albums scharf anging. Alles zusammen ergibt das eine Platte, die sich absolut hören lassen kann!

Das Thema im SPUTNIK Programm: SPUTNIK Popkult | 02.01.18 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Januar 2018, 09:02 Uhr