SPUTNIK Popkult 4 Blocks ist die beste deutsche Serie seit langem

Es müssen nicht immer nur amerikanische Fernsehserien sein. Das nächste große Highlight findet in Berlin-Neukölln statt. Drogen, Erpressung und Mord: Die Serie "4 Blocks" gilt jetzt schon als der deutsche "Pate".

4 Blocks
Bildrechte: Turner Deutschland

In sechs Episoden à 30 Minuten tauchen wir ein, in eine verwobene Familiensaga, eine Geschichte um Freundschaft, Familie, Verrat und Schuld, mitten im Berliner Szenekiez Neukölln. „4Blocks" ist eine Milieustudie der besonderen Art.

Darum geht's

Hauptfigur Toni, gespielt von Kiezgröße Kida Khodr Ramadan, will aus den kriminellen Machenschaften seiner Familie aussteigen, lässt sich aber nach der Verhaftung seines Schwagers auf einen letzten Deal ein und treibt in einer Abwärtsspirale aus Verbrechen und Intrigen nach unten. Regisseur Marvin Kren beschreibt die Serie so:

'4 Blocks' ist in aller erster Linie eine Mafia-Serie, eine Erzählung über eine kurdisch-libanesische Großfamilie, die ihre Geschäfte im Drogenmillieu in Erpressung, Schutzgelderpressung und Raubüberfälle hat. Und wir erzählen aus dieser Familie heraus. Wir erzählen die Geschichte von einer kriminellen Familie und wollen darauf kommen, wie sich das anfühlt ein Verbrecher zu sein und stellen die Fragen: 'Wie kommt es dazu, wie wird man Verbrecher und wie kommt man da raus?'

Das sagt SPUTNIK Kinoexpertin Anna dazu

„4Blocks" ist hart, rau und authentisch. Die Serie erzählt nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe mit seinen Antihelden. Marvin Kren und sein Autorenteam haben jahrelang im arabischen Milieu recherchiert, sich die Geschichten der Bewohner angehört und bei der Besetzung auf eine Kiezzugehörigkeit geachtet. Gedreht wurde auf den Straßen Neuköllns - unter Jubel der Anwohner.

4 Blocks läuft immer montags um 21 Uhr bei TNT Serie im Pay TV und Sky Go.

Das Thema im SPUTNIK Programm: 10.05.2017 | SPUTNIK Popkult | 20:10 Uhr