SPUTNIK Popkult Das ist das Geheimnis hinter K-Pop

24. April 2019, 10:55 Uhr

Boygroups, die innerhalb weniger Minuten Konzerthallen füllen, Bands, die auf Twitter mehr Interaktionen haben als Trump und Justin Bieber zusammen und Platz 1 im Dauerabo: K-Pop ist in Asien und nun auch in den USA ein großes Ding. Jetzt kommt der Hype auch zu uns.

K-Pop steht im Grunde für koreanischsprachige Popmusik. Sie vermischt dabei viele verschiedene Genres wie Hip-Hop, Pop und EDM zu einem besonderen Stil. Hin und wieder gibt es auch Passagen, die in Englisch gesungen werden.

Der Hype hatte seinen Ursprung im Jahr 2012 mit dem allseits bekannten Gangnam Style von Psy und entwickelte sich seitdem stets weiter.

Durch die Olympischen Winterspiele in Südkorea im verganenen Winter bekam auch der K-Pop eine weltweite Bühne und wurde noch populärer.

Die bekanntesten Bands des Genres sind BTS, Big Bang oder NCT.

K-Pop ist mehr als nur Musik

Doch für Fans der Szene beschränkt sich K-Pop nicht nur auf die Musik, sondern beschreibt vielmehr ein Lebensgefühl, das sich auch über den Style ausdrückt. Viele K-Pop-Künstler haben eigene Modelabels, mit deren Klamotten sich die Fans eindecken, um ihren Ikonen nachzueifern.

Die Kehrseite der Medaille

Doch der K-Pop hat auch seine Schattenseiten. Denn die jungen, aufstrebenden K-Pop-Künstler sind oft schon seit dem Kindesalter in Knebelverträgen gefangen, die viel Training von ihnen verlangen und kaum Zeit für Privatleben lassen.

Bantang Boys, Boygroup aus Südkorea
Bildrechte: Big Hit Entertainment

Gehorsamkeit gegenüber der Agentur, bzw. dem Plattenlabel steht an oberster Stelle. Diesem Druck hält nicht jeder stand. So hat sich Jonghyun, der Leadsänger der Band SHINee, im vergangenen Jahr selbst umgebracht.

Das Thema im SPUTNIK Programm: SPUTNIK Popkult | 12.06.18 | 19:00 Uhr