SPUTNIK Popkult Buchtipp: "Mann schmeißt Hund auf Bär"

Das echte Leben bringt verrücktere Geschichten als jede Sitcom. Das sieht auch der Poetry-Slammer und Autor Misha Verollet so und erzählt in seinem Buch von Schlagzeilen, die man sich nicht besser hätte ausdenken können.

Misha Verollet by Misha Verollet
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MDR SPUTNIK Di 13.02.2018 20:37Uhr 09:52 min

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Sowas kann man sich nicht ausdenken

So in etwa würde wahrscheinlich der Newsticker aussehen, wenn Misha Verollet Nachrichten produzieren würde. Der Poetry-Slam-Veteran ist Fan von verrückten Geschichten und seltsamen Schlagzeilen. Damit die nicht verloren gehen, hat er sie für den Rest der Welt in seinem Buch "Mann wirft Hund auf Bär" gesammelt.

Vor allem wahre Geschichten, die so abgefahren sind, dass niemand sie sich ausgedacht haben könnte, interessieren den Autoren.

Es sind Stories, die zeigen, wie surreal die Realität sein kann und wie der Alltag die beste Satire schreibt. Zum Beispiel, wenn ein Mann eine einstweilige Verfügung gegen Gott beantragt. Ja, richtig. Gegen Gott.

Dieses Buch ist eine Chronik des Unvermögens des Menschen, einen Tag zu überleben, ohne etwas sehr, sehr Dummes zu tun.

"Mann wirft Hund auf Bär" ist nicht das erste Werk von Misha Verollet. Unter dem Pseudonym Misha Anouk hat er bereits das Buch "Goodbye, Jehova!" veröffentlicht, in dem er von seinem Ausstieg bei den Zeugen Jehovas erzählt.

Der Hund aus dem Titel des Buches hat übrigens überlebt.

Das Thema im SPUTNIK Programm: SPUTNIK Popkult | 13.02.18 | 20:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2018, 22:37 Uhr