So wirst du E-Sport-Kommentator

Marius Lauer kommt aus Magdeburg und ist Event-Kommentator. Als "verdipwnz" ist er auch als E-Sportler tätig. Er kämpft für die Anerkennung des Sports.

Spieler jubelt über den Einzug ins Halbfinale bei der IEM Katowice 2017.
Bildrechte: Electronic Sports League/Patrick-Strack

Marius Lauer ist überzeugt, dass E-Sport auch ein wirklicher Sport ist. Immerhin hat man ein Team von fünf Spielern, die gegen andere fünf Spieler spielen. Wichtig ist eine hohe Fertigkeit der Hand-Augen-Koordination.

Ein (E-Sport) Spieler hat ein Stressniveau, ähnlich einem Championsleague-Spieler zur letzten Elf-Meter-Situation. Er muss schießen und treffen!

Der Kommentator Marius Lauer mit Mikrofon.
Bildrechte: ESL

Das ist ein Stresslevel, das echt niemand haben will. Und das haben die 5 Spieler dort auf der Bühne auf sämtlichen Events.

Wie kann man Kommentator werden?

E-Sport Kommentator kann man nicht an der Uni lernen. Man muss natürlich die Spiele kennen und selber spielen können. Und natürlich muss man ohne Punkt und Komma quasseln können.

Also viel üben und versuchen, sich online bekannt zu machen. Es gibt Ligen auf bestimmten Plattformen, wo man sich eintragen kann und dann dranbleiben, nicht gleich aufgeben, und sich aber auch Ratschläge zu Herzen nehmen:

Man hat zwei Arten von Kommentatoren. Der Eine ist "Play by Play". Das heißt, er kommentiert nur die Spielzüge und gibt nur ein wenig Senf dazu und dann gibts den "Colourful". Der gibt, wie der Name schon sagt, die Farbe dazu.

Guckt euch auch die Casts von den ganz Großen an und lernt von denen. Wenn ihr dann richtig drauf seid, bekommt ihr vielleicht eine Chance. Das ist eine richige Arbeit und wenn ihr gut seid, wird sie auch gut bezahlt.

Das Thema im SPUTNIK Programm: SPUTNIKer am Nachmittag | 24.08.17 | 16:20 Uhr